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BDO und Ascentium veranstalten Seminar zu Fallstricken bei Steuer- und HR-Compliance für Expatriates in Hongkong

März 14, 2026
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BDO und Ascentium veranstalten Seminar zu Fallstricken bei Steuer- und HR-Compliance für Expatriates in Hongkong
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und der Anbieter von Unternehmensdienstleistungen Ascentium verzeichneten heute Nachmittag bei ihrem gemeinsamen Seminar „Steuer- und Compliance-Herausforderungen für Expatriates und häufige HR-Compliance-Fallen“ im Hauptsitz von BDO in Central eine volle Teilnehmerzahl. Die 90-minütige Veranstaltung behandelte ein Dauerproblem für Global-Mobility- und HR-Manager: Wie lassen sich Einsätze so gestalten, dass ein- und ausreisende Mitarbeiter die Gehaltssteuerregelungen Hongkongs, Doppelbesteuerungsabkommen und die strengen Anforderungen an Beschäftigungsdokumente der Stadt einhalten?

Steuerdirektorin Carol Lam erläuterte den Teilnehmern die neuesten Richtlinien des Inland Revenue Department zur Einkommensaufteilung bei Mitarbeitern, die ihre Zeit zwischen Hongkong und dem Festland aufteilen – ein zunehmend häufiges Szenario, da Unternehmen Talente im Greater Bay Area neu einsetzen. Sie warnte davor, dass das Versäumnis, detaillierte Reise- und Arbeitstagebücher zu führen, zu überraschenden Steuerprüfungen und Nachzahlungen führen kann.

BDO und Ascentium veranstalten Seminar zu Fallstricken bei Steuer- und HR-Compliance für Expatriates in Hongkong


Celestine Yeung, Leiterin der Steuerabteilung bei BDO, wies auf neue Risiken durch hybride Arbeitsmodelle hin. Nach der Rechtsprechung in Hongkong wird die „Quelle der Beschäftigung“ nach dem tatsächlichen Sachverhalt beurteilt, nicht nach der vertraglichen Form. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern erlauben, über längere Zeiträume remote aus Hongkong zu arbeiten, könnten unbeabsichtigt eine steuerpflichtige Präsenz oder Beschäftigungsverpflichtungen schaffen, selbst wenn der Vertrag mit einer ausländischen Einheit besteht.

Ascentium-CEO Conbie Siu richtete den Fokus anschließend auf Einwanderungs- und HR-Compliance. Sie erinnerte daran, dass für jede Rollenänderung bei Hongkongs General Employment Policy-Visa eine vorherige Genehmigung erforderlich ist und dass Angehörige, die eine Beschäftigung aufnehmen möchten, eine separate Erlaubnis benötigen. Siu wies zudem auf häufige Fehler in Vertragsformulierungen hin, die spätere Visaverlängerungen erschweren – ein Thema, das durch das neue 90-Tage-Frühverlängerungsfenster der Einwanderungsbehörde, das am 1. März 2026 eingeführt wird, an Dringlichkeit gewinnt.

Der praktische Nutzen des Seminars war eine Checkliste mit „goldenen Regeln“ für Mobility-Teams: Einsatzschreiben an die tatsächlichen Aufgaben vor Ort anpassen; zeitnahe Reisedokumentationen führen; und Compliance-Prüfungen zur Halbzeit des Einsatzes durchführen. Für Unternehmen, die nach der Pandemie verstärkt nicht-lokale Mitarbeiter einstellen, können diese Maßnahmen teure Steuerverbindlichkeiten und Probleme bei Visaverlängerungen verhindern.
Quelle: BDO Hong Kong – Events page

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