
Geschäfts- und Freizeitreisende am Prager Flughafen Václav Havel erlebten am Freitagnachmittag Verwirrung, nachdem ein großflächiger Ausfall der Informationssysteme des Flughafens die Fluganzeigetafeln, Mitarbeiter-E-Mails und die öffentliche Website lahmgelegt hatte. Der Ausfall, der erstmals um 13:55 Uhr Ortszeit in dem sozialen Netzwerk X gemeldet wurde, ließ die Abflugtafeln in beiden Terminals leer und zwang die Fluggesellschaften zu manuellen Boarding-Durchsagen. Die Flughafen-Sprecherin Klára Divíšková bestätigte, dass keine Sicherheits- oder Luftverkehrssysteme betroffen seien, riet den Passagieren jedoch, die Apps der Airlines für Echtzeit-Updates zu nutzen.
Der Ausfall fiel mit dem Beginn der Hauptreisezeit im Sommer zusammen, in der laut Flughafenstatistik das Verkehrsaufkommen am Freitag im Jahresvergleich um 12 Prozent gestiegen war. An den Umsteigeschaltern bildeten sich schnell lange Warteschlangen, da Anschlussreisende nach Gate-Informationen suchten. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Lufthansa und Smartwings, verschoben Abflüge um bis zu 45 Minuten, um den Passagieren mehr Zeit zu geben, die richtigen Gates zu erreichen. Das Bodenpersonal griff auf Whiteboards und ausgedruckte Gate-Listen zurück – eine Praxis, die seit der Vor-Digital-Ära kaum noch zu sehen war.
Obwohl die Check-in-Kioske weiterhin funktionierten, konnten Gepäckanhänger nicht mit der zentralen Datenbank synchronisiert werden, was Befürchtungen über falsch zugeordnetes Gepäck aufkommen ließ. Der Flughafen aktivierte innerhalb von 30 Minuten seinen Notfallplan, setzte zusätzliches Personal ein und eröffnete einen Backup-Einsatzraum im Terminal 3. Bis 17:30 Uhr hatte das IT-Team die interne E-Mail teilweise wiederhergestellt und angekündigt, dass die vollständige Funktionalität des Fluginformationsanzeigesystems (FIDS) noch „mehrere Stunden“ dauern werde.
Die Flughafenleitung wollte sich zur Ursache des Ausfalls nicht äußern, da eine forensische Untersuchung läuft. Cybersicherheitsexperten weisen jedoch darauf hin, dass europäische Flughäfen seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 vermehrt von Ransomware-Angriffen betroffen sind. Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Mahnung, Reisende auf die Nutzung von Airline-Apps hinzuweisen und während der verkehrsreichen Sommermonate mehr Zeit für Anschlussflüge einzuplanen. Prag bearbeitete im vergangenen Jahr 13,8 Millionen Passagiere und erwartet für 2026 einen Anstieg auf über 15 Millionen.
Der Ausfall fiel mit dem Beginn der Hauptreisezeit im Sommer zusammen, in der laut Flughafenstatistik das Verkehrsaufkommen am Freitag im Jahresvergleich um 12 Prozent gestiegen war. An den Umsteigeschaltern bildeten sich schnell lange Warteschlangen, da Anschlussreisende nach Gate-Informationen suchten. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Lufthansa und Smartwings, verschoben Abflüge um bis zu 45 Minuten, um den Passagieren mehr Zeit zu geben, die richtigen Gates zu erreichen. Das Bodenpersonal griff auf Whiteboards und ausgedruckte Gate-Listen zurück – eine Praxis, die seit der Vor-Digital-Ära kaum noch zu sehen war.
Obwohl die Check-in-Kioske weiterhin funktionierten, konnten Gepäckanhänger nicht mit der zentralen Datenbank synchronisiert werden, was Befürchtungen über falsch zugeordnetes Gepäck aufkommen ließ. Der Flughafen aktivierte innerhalb von 30 Minuten seinen Notfallplan, setzte zusätzliches Personal ein und eröffnete einen Backup-Einsatzraum im Terminal 3. Bis 17:30 Uhr hatte das IT-Team die interne E-Mail teilweise wiederhergestellt und angekündigt, dass die vollständige Funktionalität des Fluginformationsanzeigesystems (FIDS) noch „mehrere Stunden“ dauern werde.
Die Flughafenleitung wollte sich zur Ursache des Ausfalls nicht äußern, da eine forensische Untersuchung läuft. Cybersicherheitsexperten weisen jedoch darauf hin, dass europäische Flughäfen seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 vermehrt von Ransomware-Angriffen betroffen sind. Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Mahnung, Reisende auf die Nutzung von Airline-Apps hinzuweisen und während der verkehrsreichen Sommermonate mehr Zeit für Anschlussflüge einzuplanen. Prag bearbeitete im vergangenen Jahr 13,8 Millionen Passagiere und erwartet für 2026 einen Anstieg auf über 15 Millionen.
Quelle: Patria.cz (ČTK wire)
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