
Die China State Railway Group (China Railway) legte am 19. Juni alle Hebel in Bewegung und setzte 1.028 zusätzliche Passagierzüge ein, um voraussichtlich 19,73 Millionen Fahrten zu bewältigen – der bisher höchste Tageswert im Jahr 2026. Daten der 12306-App zeigten Beijing, Shanghai und Guangzhou als die drei meistgenutzten Abfahrtsorte, während Chengdu und Hangzhou die beliebtesten Freizeitziele waren. Dies unterstreicht den anhaltenden Trend zum „Arbeiten von überall“ bei jungen Berufstätigen.
Um den Zugverkehr reibungslos zu gestalten, koppelte der Betreiber mehrere Triebwageneinheiten auf der stark frequentierten Hochgeschwindigkeitsstrecke Beijing–Shanghai und führte Nacht-Hochgeschwindigkeitsverbindungen auf den Korridoren Guangzhou–Wuhan und Xi’an–Shanghai ein. Zudem startete das Unternehmen einen Testlauf mit einem KI-gestützten Passagierflussmodell, das den Fahrzeugeinsatz in 15-Minuten-Intervallen anhand von Echtzeit-Daten zu Einlasszahlen und WeChat-Standort-Hotspots neu verteilt – eine Technologie, die laut Führungskräften während der Sommer-Hauptreisezeit dauerhaft eingesetzt werden soll.
Für Firmenmobilitätsteams ist die praktischste Neuerung die Verfügbarkeit von Sitzplätzen: Last-Minute-Tickets der „G-Klasse“ (350 km/h) waren auf vielen Hauptstrecken bis zu zwei Stunden vor Abfahrt noch erhältlich – eine Seltenheit während chinesischer Feiertage. China Railway deutete an, dass der ergänzende Fahrplan auch für andere Spitzenzeiten wie den Nationalfeiertag als Vorlage dienen könnte.
Der Ansturm belastete auch die Bahnhofs-Infrastruktur: Der Bahnhof Beijing South bewältigte 480.000 Passagiere – 16 Prozent über der Auslegungskapazität – und hielt dennoch die Sicherheitskontroll-Wartezeiten unter acht Minuten, dank 40 temporärer elektronischer Tore, die aus Shenyang eingeflogen wurden. Ähnliche temporäre Kontrollpunkte werden vor der Herbstmesse in Guangzhou am Bahnhof Chengdu East erwartet.
Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass die Investitionen von China Railway in flexible Hochgeschwindigkeitskapazitäten nach der Pandemie Früchte tragen, den Bedarf an Flugbuchungen auf stark frequentierten Strecken verringern und multinationalen Unternehmen eine klimafreundlichere Alternative für Reisen innerhalb Chinas bieten.
Um den Zugverkehr reibungslos zu gestalten, koppelte der Betreiber mehrere Triebwageneinheiten auf der stark frequentierten Hochgeschwindigkeitsstrecke Beijing–Shanghai und führte Nacht-Hochgeschwindigkeitsverbindungen auf den Korridoren Guangzhou–Wuhan und Xi’an–Shanghai ein. Zudem startete das Unternehmen einen Testlauf mit einem KI-gestützten Passagierflussmodell, das den Fahrzeugeinsatz in 15-Minuten-Intervallen anhand von Echtzeit-Daten zu Einlasszahlen und WeChat-Standort-Hotspots neu verteilt – eine Technologie, die laut Führungskräften während der Sommer-Hauptreisezeit dauerhaft eingesetzt werden soll.
Für Firmenmobilitätsteams ist die praktischste Neuerung die Verfügbarkeit von Sitzplätzen: Last-Minute-Tickets der „G-Klasse“ (350 km/h) waren auf vielen Hauptstrecken bis zu zwei Stunden vor Abfahrt noch erhältlich – eine Seltenheit während chinesischer Feiertage. China Railway deutete an, dass der ergänzende Fahrplan auch für andere Spitzenzeiten wie den Nationalfeiertag als Vorlage dienen könnte.
Der Ansturm belastete auch die Bahnhofs-Infrastruktur: Der Bahnhof Beijing South bewältigte 480.000 Passagiere – 16 Prozent über der Auslegungskapazität – und hielt dennoch die Sicherheitskontroll-Wartezeiten unter acht Minuten, dank 40 temporärer elektronischer Tore, die aus Shenyang eingeflogen wurden. Ähnliche temporäre Kontrollpunkte werden vor der Herbstmesse in Guangzhou am Bahnhof Chengdu East erwartet.
Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass die Investitionen von China Railway in flexible Hochgeschwindigkeitskapazitäten nach der Pandemie Früchte tragen, den Bedarf an Flugbuchungen auf stark frequentierten Strecken verringern und multinationalen Unternehmen eine klimafreundlichere Alternative für Reisen innerhalb Chinas bieten.
Quelle: China Daily