
Die Federal Aviation Administration (FAA) hat am 30. Juni einen Vorschlag für eine neue Regelung vorgelegt, die den ersten modernen Lärmschutz-Zertifizierungsstandard für zivile Überschallflugzeuge schaffen soll – eine entscheidende Voraussetzung, um das seit 1973 bestehende Verbot für kommerzielle Überschallflüge über dem US-Festland aufzuheben. Verkehrsminister Sean P. Duffy bezeichnete diesen Schritt als „Freimachen der Startbahn“ für eine neue Generation von Geschäftsjets, die die Reisezeit von Küste zu Küste nahezu halbieren können.
Nach der Regelung müssen Hersteller nachweisen, dass der Überschallknall durch fortschrittliches Flugzeugdesign, Mach-Abbruch-Flugprofile und Technologien zur Lärmreduzierung gedämpft wird. Ein begleitender Vorschlag zu Lärmgrenzwerten bei Start und Landung soll noch in diesem Jahr folgen, beide Regelungen sollen bis Mitte 2027 finalisiert werden.
Nach der Verabschiedung könnten Unternehmen wie Boom Supersonic, Lockheed Martin und Gulfstream – die jeweils an kleineren, langstreckentauglichen Überschallprototypen arbeiten – ihre Flugzeuge für den US-Betrieb zertifizieren lassen. Für Geschäftsreisende eröffnen sich dadurch schnellere Direktverbindungen, die mehrtägige Reisen auf Tagesausflüge verkürzen könnten, insbesondere auf Strecken wie New York–Los Angeles oder Miami–Seattle.
Analysten von McKinsey schätzen, dass transkontinentale Meetings am selben Tag Fortune-500-Unternehmen jährlich rund zwei Milliarden US-Dollar an Produktivitätsverlusten und Übernachtungskosten einsparen könnten. Fluggesellschaften und Flughäfen müssen jedoch ihre Infrastruktur, Flugplanfenster und Nachhaltigkeitsstrategien anpassen. Überschalljets werden voraussichtlich in größeren Höhen fliegen und könnten spezielle Abflugzeiten benötigen, um den Steigflug zu steuern.
Umweltverbände prüfen die Treibstoffverbrauchsprognosen genau und fordern von der FAA, die Lärmschutzstandards mit strengen Grenzwerten für die CO2-Intensität zu koppeln. International arbeitet die FAA mit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zusammen, um die Standards zu harmonisieren, damit in den USA zertifizierte Jets ohne Einschränkungen auf transatlantischen und transpazifischen Strecken fliegen können.
Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnten Geschäftsreisende bereits ab 2030 die ersten kommerziellen Überschallflüge auf Inlandsstrecken in den USA nutzen.
Nach der Regelung müssen Hersteller nachweisen, dass der Überschallknall durch fortschrittliches Flugzeugdesign, Mach-Abbruch-Flugprofile und Technologien zur Lärmreduzierung gedämpft wird. Ein begleitender Vorschlag zu Lärmgrenzwerten bei Start und Landung soll noch in diesem Jahr folgen, beide Regelungen sollen bis Mitte 2027 finalisiert werden.
Nach der Verabschiedung könnten Unternehmen wie Boom Supersonic, Lockheed Martin und Gulfstream – die jeweils an kleineren, langstreckentauglichen Überschallprototypen arbeiten – ihre Flugzeuge für den US-Betrieb zertifizieren lassen. Für Geschäftsreisende eröffnen sich dadurch schnellere Direktverbindungen, die mehrtägige Reisen auf Tagesausflüge verkürzen könnten, insbesondere auf Strecken wie New York–Los Angeles oder Miami–Seattle.
Analysten von McKinsey schätzen, dass transkontinentale Meetings am selben Tag Fortune-500-Unternehmen jährlich rund zwei Milliarden US-Dollar an Produktivitätsverlusten und Übernachtungskosten einsparen könnten. Fluggesellschaften und Flughäfen müssen jedoch ihre Infrastruktur, Flugplanfenster und Nachhaltigkeitsstrategien anpassen. Überschalljets werden voraussichtlich in größeren Höhen fliegen und könnten spezielle Abflugzeiten benötigen, um den Steigflug zu steuern.
Umweltverbände prüfen die Treibstoffverbrauchsprognosen genau und fordern von der FAA, die Lärmschutzstandards mit strengen Grenzwerten für die CO2-Intensität zu koppeln. International arbeitet die FAA mit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zusammen, um die Standards zu harmonisieren, damit in den USA zertifizierte Jets ohne Einschränkungen auf transatlantischen und transpazifischen Strecken fliegen können.
Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnten Geschäftsreisende bereits ab 2030 die ersten kommerziellen Überschallflüge auf Inlandsstrecken in den USA nutzen.
Quelle: Federal Aviation Administration
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