
Der spanische Flughafenbetreiber Aena gab am 3. Juli 2026 bekannt, dass er erstmals terminalbezogene Kapazitätsgrenzen für Adolfo Suárez Madrid-Barajas und Josep Tarradellas Barcelona-El Prat im Rahmen seines Investitionszyklus DORA III (2027-31) veröffentlichen wird. Diese Maßnahme reagiert auf chronische Engpässe bei Einwanderung und Sicherheit während der morgendlichen und späten Nachmittags-Hauptverkehrszeiten und soll die Servicequalität vor der vollständigen Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems der EU sicherstellen.
Im Rahmen des Plans erhält jedes Terminal eine festgelegte stündliche Passagierobergrenze. Fluggesellschaften, die zusätzliche Slots für den Sommer 2027 beantragen, müssen nachweisen, dass ihre Flugpläne innerhalb dieser Grenzen liegen oder ihre Flüge auf Nebenzeiten verlegen. Historische Slots bleiben geschützt, doch Airlines, die wachsen wollen – insbesondere Billigfluggesellschaften an Terminal 1 (Madrid) und Terminal 2 (Barcelona) – könnten gezwungen sein, Routen zu ändern oder größere Flugzeuge einzusetzen.
Für Geschäftsreisende sind die kurzfristigen Auswirkungen begrenzt, langfristig könnte die Planung von Reiserouten betroffen sein, da Frühflüge von Madrid nach Europa begrenzt werden könnten. Auch Frachtspediteure, die Frachtraum im Passagierflugzeug nutzen, sollten mögliche Einschränkungen bei spätabendlichen Ankünften von Großraumflugzeugen im Blick behalten.
Aena betont, dass die Kapazitätsgrenzen nach Abschluss der Terminalerweiterungen wieder gelockert werden, doch die Bauarbeiten sollen bis 2031 andauern. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund von Branchenforderungen, die Einführung des EES zu verschieben oder abzuschwächen, da Befürchtungen über dreistündige Einwanderungsschlangen im Sommer bestehen. Durch die Verknüpfung der Slotvergabe mit der Terminalkapazität setzt Aena de facto eine harte Obergrenze für Passagierzahlen, bis biometrische Kontrollsysteme und Personalaufstockungen Schritt halten. Fluggesellschaften haben bis September Zeit, Stellungnahmen abzugeben, bevor die Zahlen der Generaldirektion für Zivilluftfahrt zur endgültigen Genehmigung vorgelegt werden.
Im Rahmen des Plans erhält jedes Terminal eine festgelegte stündliche Passagierobergrenze. Fluggesellschaften, die zusätzliche Slots für den Sommer 2027 beantragen, müssen nachweisen, dass ihre Flugpläne innerhalb dieser Grenzen liegen oder ihre Flüge auf Nebenzeiten verlegen. Historische Slots bleiben geschützt, doch Airlines, die wachsen wollen – insbesondere Billigfluggesellschaften an Terminal 1 (Madrid) und Terminal 2 (Barcelona) – könnten gezwungen sein, Routen zu ändern oder größere Flugzeuge einzusetzen.
Für Geschäftsreisende sind die kurzfristigen Auswirkungen begrenzt, langfristig könnte die Planung von Reiserouten betroffen sein, da Frühflüge von Madrid nach Europa begrenzt werden könnten. Auch Frachtspediteure, die Frachtraum im Passagierflugzeug nutzen, sollten mögliche Einschränkungen bei spätabendlichen Ankünften von Großraumflugzeugen im Blick behalten.
Aena betont, dass die Kapazitätsgrenzen nach Abschluss der Terminalerweiterungen wieder gelockert werden, doch die Bauarbeiten sollen bis 2031 andauern. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund von Branchenforderungen, die Einführung des EES zu verschieben oder abzuschwächen, da Befürchtungen über dreistündige Einwanderungsschlangen im Sommer bestehen. Durch die Verknüpfung der Slotvergabe mit der Terminalkapazität setzt Aena de facto eine harte Obergrenze für Passagierzahlen, bis biometrische Kontrollsysteme und Personalaufstockungen Schritt halten. Fluggesellschaften haben bis September Zeit, Stellungnahmen abzugeben, bevor die Zahlen der Generaldirektion für Zivilluftfahrt zur endgültigen Genehmigung vorgelegt werden.
Quelle: Europa Press
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