
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat diese Woche stillschweigend seine einheitliche Regulierungsagenda für das Haushaltsjahr 2026 veröffentlicht – und das Dokument sorgt bereits in der globalen Mobilitätsbranche für Aufsehen. Die Agenda bestätigt, dass das DHS, vertreten durch die US-Einwanderungsbehörden USCIS und ICE, plant, noch in diesem Monat eine endgültige Regelung zu erlassen, die die bisherige „Dauer des Status“ (D/S) für F-1-Studenten, J-1-Austauschbesucher und I-1-Journalisten durch ein festes Einreisedatum ersetzt, das vor Ablauf verlängert werden muss. Einwanderungsanwälte warnen, dass diese Änderung akademische Kalender durcheinanderbringen und neue Compliance-Anforderungen für Universitäten und Arbeitgeber mit studentischen Arbeitskräften schaffen könnte.
Ebenso wichtig für Unternehmen ist der Zeitplan des DHS für lang erwartete Reformen des Optional Practical Training (OPT) und des H-1B-Visums für Fachkräfte. Die Agenda führt zwei Regelungen weiter, die erstmals 2025 vorgeschlagen wurden: eine umfassende Überarbeitung des OPT „zur Bekämpfung von Betrug und zur Wahrung der nationalen Sicherheit“ sowie ein Modernisierungspaket für das H-1B-Programm, das strengere Regeln für Drittanbieter, eine Neudefinition der kap-freien Berechtigung und höhere Lohnschutzgrenzen vorsieht. Das DHS kündigt nun an, den H-1B-Vorschlag im August 2026 und den OPT-Vorschlag im Februar 2027 zu veröffentlichen.
Arbeitgeber sollten mit mehr Vor-Ort-Kontrollen, strengeren Strafen bei Verstößen und möglichen Beschränkungen der Dauer der Arbeitserlaubnis nach dem Studium rechnen. Für Universitäten bedeutet die Ablösung von D/S durch ein festes Enddatum, dass sie jedes Semester Zehntausende neuer Fristen überwachen müssen. Studierende, die eine Verlängerung nicht rechtzeitig beantragen, verlieren sofort ihren Status und damit auch die Arbeitserlaubnis – eine Änderung, die erhebliche verfahrensrechtliche Fragen aufwirft. Interessenvertretungen haben bereits angekündigt, dass nach Veröffentlichung der Regelung im Bundesregister mit Klagen zu rechnen ist.
Multinationale Unternehmen sollten jetzt ihre Talentpools überprüfen. Sollte der H-1B-Vorschlag dem Entwurf von 2025 entsprechen, müssen Personaldienstleister strengere Nachweise für Endkunden erbringen, und Universitäten könnten ihren begehrten kap-freien Status für ausgelagerte Arbeitskräfte verlieren. Gleichzeitig könnte die OPT-Regel Arbeitgeber zu einer ähnlichen Bestätigung verpflichten wie bei der H-1B-Arbeitsbedingungsanmeldung, was kleinere Unternehmen davon abhalten könnte, ausländische Absolventen einzustellen.
Fazit: Auch wenn die Regulierungsagenda nicht automatisch in Kraft tritt, bietet sie die bislang klarste Orientierung, wie die Biden-Administration – unter Druck eines gespaltenen Kongresses – in den nächsten 12 bis 18 Monaten die Programme für Studenten- und Arbeitsvisa verschärfen will. Mobility-Manager sollten mit höheren Compliance-Kosten rechnen, längere Vorlaufzeiten bei der Einstellung einplanen und Personalvermittler auf langsamere, dokumentenintensivere Genehmigungsverfahren vorbereiten.
Ebenso wichtig für Unternehmen ist der Zeitplan des DHS für lang erwartete Reformen des Optional Practical Training (OPT) und des H-1B-Visums für Fachkräfte. Die Agenda führt zwei Regelungen weiter, die erstmals 2025 vorgeschlagen wurden: eine umfassende Überarbeitung des OPT „zur Bekämpfung von Betrug und zur Wahrung der nationalen Sicherheit“ sowie ein Modernisierungspaket für das H-1B-Programm, das strengere Regeln für Drittanbieter, eine Neudefinition der kap-freien Berechtigung und höhere Lohnschutzgrenzen vorsieht. Das DHS kündigt nun an, den H-1B-Vorschlag im August 2026 und den OPT-Vorschlag im Februar 2027 zu veröffentlichen.
Arbeitgeber sollten mit mehr Vor-Ort-Kontrollen, strengeren Strafen bei Verstößen und möglichen Beschränkungen der Dauer der Arbeitserlaubnis nach dem Studium rechnen. Für Universitäten bedeutet die Ablösung von D/S durch ein festes Enddatum, dass sie jedes Semester Zehntausende neuer Fristen überwachen müssen. Studierende, die eine Verlängerung nicht rechtzeitig beantragen, verlieren sofort ihren Status und damit auch die Arbeitserlaubnis – eine Änderung, die erhebliche verfahrensrechtliche Fragen aufwirft. Interessenvertretungen haben bereits angekündigt, dass nach Veröffentlichung der Regelung im Bundesregister mit Klagen zu rechnen ist.
Multinationale Unternehmen sollten jetzt ihre Talentpools überprüfen. Sollte der H-1B-Vorschlag dem Entwurf von 2025 entsprechen, müssen Personaldienstleister strengere Nachweise für Endkunden erbringen, und Universitäten könnten ihren begehrten kap-freien Status für ausgelagerte Arbeitskräfte verlieren. Gleichzeitig könnte die OPT-Regel Arbeitgeber zu einer ähnlichen Bestätigung verpflichten wie bei der H-1B-Arbeitsbedingungsanmeldung, was kleinere Unternehmen davon abhalten könnte, ausländische Absolventen einzustellen.
Fazit: Auch wenn die Regulierungsagenda nicht automatisch in Kraft tritt, bietet sie die bislang klarste Orientierung, wie die Biden-Administration – unter Druck eines gespaltenen Kongresses – in den nächsten 12 bis 18 Monaten die Programme für Studenten- und Arbeitsvisa verschärfen will. Mobility-Manager sollten mit höheren Compliance-Kosten rechnen, längere Vorlaufzeiten bei der Einstellung einplanen und Personalvermittler auf langsamere, dokumentenintensivere Genehmigungsverfahren vorbereiten.
Quelle: ICEF Monitor
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