
Die von Unite vertretenen Tankwagenfahrer bei Menzies Aviation am Londoner Flughafen Gatwick haben eine formelle Streikabstimmung über Löhne und Überstundenregelungen eingeleitet, berichtete International Airport Review am 24. Juli. Die Abstimmung endet am 11. August; falls die Mitglieder für Streiks stimmen, könnte der Arbeitskampf Mitte August beginnen – mitten in der Hauptreisezeit für Urlaubsflüge aus Großbritannien und der Saison für Geschäftsreisekonferenzen.
Der Streit dreht sich um die Behauptung, dass der im April eingeführte neue Dienstplan zu überlangen 12-Stunden-Schichten ohne garantierte Überstundenzuschläge führt. Menzies betont, dass das Angebot mit anderen akzeptierten Vereinbarungen vergleichbar sei und man „sichere, kontinuierliche Abläufe gewährleisten“ könne. Unite entgegnet, dass die Reallöhne seit 2024 um 6 % gesunken seien und die Dienstpläne gegen die Ermüdungsrichtlinien der Civil Aviation Authority (CAA) verstoßen.
Gatwick wickelt etwa 45 % des Kurzstreckenverkehrs in London ab und ist der wichtigste Abflugort für viele Firmen-Shuttle zu europäischen Finanzzentren. Ein Ausfall der Tankwagenversorgung würde die Airlines zwingen, Treibstoff von den Abflughäfen heranzufahren – was Gewicht und Emissionen erhöht – oder Frachtbeschränkungen und Flugausfälle zu verhängen. Bei einem ähnlichen Streit am Flughafen Heathrow 2023 hatten die Fluggesellschaften ihre Flugpläne um bis zu 15 % gekürzt.
Geschäftsreisemanager sollten kritische Routen analysieren, alternative Flughäfen wie London City oder regionale Drehkreuze identifizieren und sich auf Gebühren für Umbuchungen einstellen. Betreiber von Privatchartern sollten frühzeitig Tankzeiten sichern; die CAA warnte, dass bei Engpässen Ad-hoc-Tankwagen vorrangig für Linienflüge eingesetzt werden.
Die Abstimmung zeigt zudem einen neuen Trend: Während die Gewerkschaft Rail, Maritime & Transport (RMT) oft im Fokus steht, gewinnen Bodenabfertigung und spezialisierte Flughafenfunktionen zunehmend an Streikstärke. Da die Dienstpläne bei der Grenzschutzbehörde Border Force weiterhin umstritten sind, ist die Gefahr gleichzeitiger Streiks in verschiedenen Flughafenbereichen eine reale Herausforderung, auf die Mobilitätsplaner vorbereitet sein müssen.
Der Streit dreht sich um die Behauptung, dass der im April eingeführte neue Dienstplan zu überlangen 12-Stunden-Schichten ohne garantierte Überstundenzuschläge führt. Menzies betont, dass das Angebot mit anderen akzeptierten Vereinbarungen vergleichbar sei und man „sichere, kontinuierliche Abläufe gewährleisten“ könne. Unite entgegnet, dass die Reallöhne seit 2024 um 6 % gesunken seien und die Dienstpläne gegen die Ermüdungsrichtlinien der Civil Aviation Authority (CAA) verstoßen.
Gatwick wickelt etwa 45 % des Kurzstreckenverkehrs in London ab und ist der wichtigste Abflugort für viele Firmen-Shuttle zu europäischen Finanzzentren. Ein Ausfall der Tankwagenversorgung würde die Airlines zwingen, Treibstoff von den Abflughäfen heranzufahren – was Gewicht und Emissionen erhöht – oder Frachtbeschränkungen und Flugausfälle zu verhängen. Bei einem ähnlichen Streit am Flughafen Heathrow 2023 hatten die Fluggesellschaften ihre Flugpläne um bis zu 15 % gekürzt.
Geschäftsreisemanager sollten kritische Routen analysieren, alternative Flughäfen wie London City oder regionale Drehkreuze identifizieren und sich auf Gebühren für Umbuchungen einstellen. Betreiber von Privatchartern sollten frühzeitig Tankzeiten sichern; die CAA warnte, dass bei Engpässen Ad-hoc-Tankwagen vorrangig für Linienflüge eingesetzt werden.
Die Abstimmung zeigt zudem einen neuen Trend: Während die Gewerkschaft Rail, Maritime & Transport (RMT) oft im Fokus steht, gewinnen Bodenabfertigung und spezialisierte Flughafenfunktionen zunehmend an Streikstärke. Da die Dienstpläne bei der Grenzschutzbehörde Border Force weiterhin umstritten sind, ist die Gefahr gleichzeitiger Streiks in verschiedenen Flughafenbereichen eine reale Herausforderung, auf die Mobilitätsplaner vorbereitet sein müssen.
Quelle: International Airport Review