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Umfassende Änderungen bei Einwanderungsregeln treten in Kraft und reformieren Wege für Fachkräfte, Absolventen und Besucher

Aug. 4, 2026
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Umfassende Änderungen bei Einwanderungsregeln treten in Kraft und reformieren Wege für Fachkräfte, Absolventen und Besucher
Die umfassendste Überarbeitung der britischen Einwanderungsbestimmungen seit über einem Jahr trat am 3. August 2026 um 00:01 Uhr BST in Kraft. Die am 9. Juli als Änderungsmitteilung HC 259 dem Parlament vorgelegten Anpassungen betreffen 64 Anhänge und umfassen alle stark frequentierten Unternehmenswege, von Skilled Worker und Global Business Mobility bis hin zu Graduate und Visitor. Für Arbeitgeber steht die Umstrukturierung der Skilled Worker-Regeln im Vordergrund. Ab heute ausgestellte Sponsorship-Zertifikate müssen neue Paragraphenreferenzen enthalten und strengere Gehaltsanforderungen erfüllen. Die bisherige Übergangsregelung, die Gehälter unterhalb der Schwelle erlaubte, sofern das Zertifikat vor einem bestimmten Datum ausgestellt wurde, wurde aufgehoben: Zertifikate, die nach dem 1. Januar 2027 ausgestellt werden, müssen nun das volle marktübliche Gehalt ohne Abschläge nachweisen. Daher überprüfen Sponsoren derzeit alle laufenden Einstellungspläne, um sicherzustellen, dass Zertifikate vor den neuen Fristen vergeben werden, falls sie weiterhin von den Ausnahmen Gebrauch machen wollen. Internationale Studierende, die in den Post-Study-Status wechseln, profitieren von einer wichtigen Neuerung: Paragraph GR 9.4(d) erlaubt nun, dass ein im Vereinigten Königreich geborenes Baby zu einem Elternteil mit bestehender Graduate-Route-Erlaubnis ziehen darf. Universitäten und Arbeitgeber begrüßen diese pragmatische Lösung einer Ungleichheit, die neue Familien bisher zwang, das Land zu verlassen oder kostspielig in eine andere Route zu wechseln. Auch Geschäftsreisende erhalten mehr Klarheit: Ein neu gefasster Anhang V bringt die Liste zulässiger innerbetrieblicher Tätigkeiten mit den Global Business Mobility-Regeln in Einklang, was es den Rechtsabteilungen erleichtert, zu entscheiden, wann eine Kurzreise für Meetings als „geschäftlich“ gilt und wann ein Arbeitsvisum erforderlich ist. Branchenvertreter erwarten, dass dies unbeabsichtigte Verstöße an der Grenze verringert. Schließlich wurde die Quotenübersicht für das Youth Mobility Scheme für das Zuteilungsjahr 2026 aktualisiert: Die Kontingente für Australien (38.500), Neuseeland (8.000) und Indien (3.000) wurden erhöht, während kleinere, politisch bedeutsame Obergrenzen für Andorra, San Marino und Uruguay beibehalten wurden. Das Innenministerium kündigt an, dass die Einladungen im September starten, was Arbeitgebern einen größeren Pool an jungen Talenten im Land bietet, die sie später bei Bedarf in den Skilled Worker-Status überführen können. In der Praxis bedeuten die Änderungen, dass Personalabteilungen sofort alle Musterangebotsschreiben, Sponsorship-Richtlinien und Checklisten aktualisieren müssen. Unternehmen, die mit der Vergabe von Zertifikaten bis zum Herbst warten wollten, könnten unerwartet außerhalb der neuen Gehalts- oder Zeitnachlässe liegen und sollten dringend Beratung einholen.
Quelle: UK Home Office – Statement of Changes HC 259

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