
Italiens traditioneller Jahresend-„Milleproroghe“-Dekret – wörtlich „Gesetz der tausend Verlängerungen“ – wurde am Neujahrstag im Amtsblatt veröffentlicht und enthält wie gewohnt mehrere Bestimmungen, die für Unternehmen, die Talente ins Land holen, relevant sind. Artikel 6 verschiebt die Frist für die Nutzung von CIMEA, Italiens Anerkennungsstelle für akademische Qualifikationen, auf den 31. Dezember 2028 und stellt jährlich 1,46 Millionen Euro zur Verfügung, um den Service aufrechtzuerhalten. Das verschafft Personalabteilungen und Entsandten mehr Zeit, um die für die Berufsausübung und EU-Blaukarte-Anträge erforderlichen Gleichwertigkeitsbescheinigungen zu sichern.
Das Dekret verlängert zudem die Einstellungsfristen für technische Prüfer im Bildungsministerium und dehnt spezielle Rekrutierungskanäle für Religionslehrer bis zum Schuljahr 2026/27 aus – Maßnahmen, die indirekt Personalengpässe an internationalen Schulen und in bilingualen Programmen entschärfen.
Über den Bildungsbereich hinaus friert das Dekret die zweijährliche Inflationsanpassung von Verkehrsbußgeldern bis Dezember 2026 ein, verschiebt das Inkrafttreten mehrerer konsolidierter Steuergesetze auf 2027 und genehmigt ein weiteres Jahr Lohnsteuererleichterungen („Bonus giovani“ und „Bonus donne“) für Arbeitgeber, die unbefristete Verträge an unter 35-Jährige und langzeitarbeitslose Frauen vergeben. Diese Anreize können die Sozialabgaben pro Mitarbeiter um bis zu 650 Euro monatlich senken, was es multinationalen Unternehmen erleichtert, befristete Entsandte in lokale Festangestellte umzuwandeln.
Für Planer der globalen Mobilität stechen zwei Punkte hervor: Erstens haben Expatriates, die ihre Nicht-EU-Abschlüsse noch anerkennen lassen müssen, drei zusätzliche Jahre Zeit, bevor strengere Regeln greifen. Zweitens kann die Personalabteilung die verlängerten Einstellungszuschüsse bei der Planung von Lokalisierungs- oder Neueinstellungsstrategien für 2026–27 nutzen.
Das Dekret geht nun zur Verabschiedung ins Parlament, das innerhalb von 60 Tagen darüber entscheidet; Änderungen sind wahrscheinlich, umfassende Umgestaltungen jedoch selten. Mobilitätsverantwortliche sollten den Gesetzgebungsprozess genau verfolgen und gegebenenfalls die Onboarding-Zeitpläne anpassen, falls während der Debatte Fristen verkürzt werden.
Das Dekret verlängert zudem die Einstellungsfristen für technische Prüfer im Bildungsministerium und dehnt spezielle Rekrutierungskanäle für Religionslehrer bis zum Schuljahr 2026/27 aus – Maßnahmen, die indirekt Personalengpässe an internationalen Schulen und in bilingualen Programmen entschärfen.
Über den Bildungsbereich hinaus friert das Dekret die zweijährliche Inflationsanpassung von Verkehrsbußgeldern bis Dezember 2026 ein, verschiebt das Inkrafttreten mehrerer konsolidierter Steuergesetze auf 2027 und genehmigt ein weiteres Jahr Lohnsteuererleichterungen („Bonus giovani“ und „Bonus donne“) für Arbeitgeber, die unbefristete Verträge an unter 35-Jährige und langzeitarbeitslose Frauen vergeben. Diese Anreize können die Sozialabgaben pro Mitarbeiter um bis zu 650 Euro monatlich senken, was es multinationalen Unternehmen erleichtert, befristete Entsandte in lokale Festangestellte umzuwandeln.
Für Planer der globalen Mobilität stechen zwei Punkte hervor: Erstens haben Expatriates, die ihre Nicht-EU-Abschlüsse noch anerkennen lassen müssen, drei zusätzliche Jahre Zeit, bevor strengere Regeln greifen. Zweitens kann die Personalabteilung die verlängerten Einstellungszuschüsse bei der Planung von Lokalisierungs- oder Neueinstellungsstrategien für 2026–27 nutzen.
Das Dekret geht nun zur Verabschiedung ins Parlament, das innerhalb von 60 Tagen darüber entscheidet; Änderungen sind wahrscheinlich, umfassende Umgestaltungen jedoch selten. Mobilitätsverantwortliche sollten den Gesetzgebungsprozess genau verfolgen und gegebenenfalls die Onboarding-Zeitpläne anpassen, falls während der Debatte Fristen verkürzt werden.
Quelle: Orizzonte Scuola