
Neue Bundesstatistiken zeigen, dass im November 2025 nur 2.615 Arbeitserlaubnisse im Rahmen des Temporary Foreign Worker Program (TFWP) ausgestellt wurden – der niedrigste Monatswert seit Anfang 2024. Die Economic Times berichtete am 21. Januar 2026, dass die Zahlen seit dem Versprechen der Kabinettsminister, das Programm angesichts von Bedenken wegen Lohndrucks und Wohnraummangel „neu auszurichten“, kontinuierlich zurückgehen.
Das 1973 eingeführte TFWP ermöglicht es kanadischen Arbeitgebern, Engpässe zu überbrücken, wenn keine Kanadier oder ständigen Einwohner verfügbar sind. In den Jahren 2022–23 stieg die Nachfrage nach der Pandemie auf über 100.000 Genehmigungen pro Jahr, was Kritik hervorrief, dass Unternehmen temporäre Arbeitskräfte nutzen, um Lohnerhöhungen zu umgehen. Als Reaktion auf einen Parlamentsausschuss führte Ottawa sektorspezifische Obergrenzen ein und begann, COVID-bedingte Erleichterungen wie die 30-Prozent-Belegschaftsgrenze in Niedriglohnbranchen schrittweise abzuschaffen.
Ökonomen warnen, dass der starke Rückgang im November ein frühes Zeichen für eine strengere Politik sein könnte. Besonders betroffen sind Branchen wie Landwirtschaft, Gastgewerbe und Lebensmittelverarbeitung – Sektoren, die auf Saisonarbeitskräfte angewiesen sind und in abgelegenen Regionen mit strukturellen Rekrutierungsproblemen kämpfen. Einige Arbeitgeber berichten von Bearbeitungszeiten für Labour Market Impact Assessments (LMIA) von über 12 Wochen, was sie zwingt, die Produktion zu drosseln oder Überstunden für lokale Mitarbeiter zu zahlen.
Für multinationale Unternehmen lautet die Botschaft zweigleisig: Erstens sollten sie längere Vorlaufzeiten für TFWP-Einsätze einplanen; zweitens sollten sie alternative Wege wie den Global Talent Stream (GTS) oder innerbetriebliche Versetzungen prüfen, die schnellere Bearbeitungen und LMIA-Ausnahmen bieten. Zudem sollten Firmen in Strategien zur Bindung bestehender ausländischer Arbeitskräfte investieren, da Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen vergleichsweise unkompliziert sind, wenn sie frühzeitig beantragt werden.
Die Regierung wird voraussichtlich im Bundeshaushalt 2026 ein Reformpaket für das TFWP vorstellen. Die Beteiligten hoffen auf klarere Lohnrichtwerte, ein vereinfachtes LMIA-Portal und erweiterte Übergangsmöglichkeiten zur dauerhaften Niederlassung – Maßnahmen, die entscheidend sind, wenn Kanada wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig die inländischen Arbeitsstandards schützen will.
Das 1973 eingeführte TFWP ermöglicht es kanadischen Arbeitgebern, Engpässe zu überbrücken, wenn keine Kanadier oder ständigen Einwohner verfügbar sind. In den Jahren 2022–23 stieg die Nachfrage nach der Pandemie auf über 100.000 Genehmigungen pro Jahr, was Kritik hervorrief, dass Unternehmen temporäre Arbeitskräfte nutzen, um Lohnerhöhungen zu umgehen. Als Reaktion auf einen Parlamentsausschuss führte Ottawa sektorspezifische Obergrenzen ein und begann, COVID-bedingte Erleichterungen wie die 30-Prozent-Belegschaftsgrenze in Niedriglohnbranchen schrittweise abzuschaffen.
Ökonomen warnen, dass der starke Rückgang im November ein frühes Zeichen für eine strengere Politik sein könnte. Besonders betroffen sind Branchen wie Landwirtschaft, Gastgewerbe und Lebensmittelverarbeitung – Sektoren, die auf Saisonarbeitskräfte angewiesen sind und in abgelegenen Regionen mit strukturellen Rekrutierungsproblemen kämpfen. Einige Arbeitgeber berichten von Bearbeitungszeiten für Labour Market Impact Assessments (LMIA) von über 12 Wochen, was sie zwingt, die Produktion zu drosseln oder Überstunden für lokale Mitarbeiter zu zahlen.
Für multinationale Unternehmen lautet die Botschaft zweigleisig: Erstens sollten sie längere Vorlaufzeiten für TFWP-Einsätze einplanen; zweitens sollten sie alternative Wege wie den Global Talent Stream (GTS) oder innerbetriebliche Versetzungen prüfen, die schnellere Bearbeitungen und LMIA-Ausnahmen bieten. Zudem sollten Firmen in Strategien zur Bindung bestehender ausländischer Arbeitskräfte investieren, da Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen vergleichsweise unkompliziert sind, wenn sie frühzeitig beantragt werden.
Die Regierung wird voraussichtlich im Bundeshaushalt 2026 ein Reformpaket für das TFWP vorstellen. Die Beteiligten hoffen auf klarere Lohnrichtwerte, ein vereinfachtes LMIA-Portal und erweiterte Übergangsmöglichkeiten zur dauerhaften Niederlassung – Maßnahmen, die entscheidend sind, wenn Kanada wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig die inländischen Arbeitsstandards schützen will.
Quelle: The Economic Times