
Der Prager Flughafen Václav Havel hat den Aviation Assistant „AVA“ eingeführt, einen Chatbot, der Reisenden sofortige Antworten auf Fragen zu Flügen und der Orientierung am Flughafen bietet. Zunächst ist AVA über WhatsApp erreichbar – eine Integration in den Facebook Messenger ist für Februar angekündigt – und bietet rund um die Uhr Unterstützung auf Englisch und Tschechisch. Nutzer können einen bestimmten Flug verfolgen und erhalten automatische Push-Benachrichtigungen, sobald der Check-in öffnet, sich das Gate ändert, das Boarding beginnt oder das Gepäck ankommt. Außerdem können sie frei formulierte Fragen zu Terminalplänen, Parkmöglichkeiten, Gepäckbestimmungen oder zur nächstgelegenen Apotheke und Lounge stellen.
Die Einführung ist Teil der umfassenderen Digitalisierungsstrategie des Flughafens, zu der bereits biometrische E-Gates bei der Passkontrolle und ein Vorab-Buchungssystem für die Sicherheitskontrolle gehören. Laut Kommunikationschefin Eva Krejčí ersetzt AVA ein veraltetes SMS-Benachrichtigungssystem und wird bald die Möglichkeit bieten, bei komplexen Anfragen an einen menschlichen Service-Mitarbeiter weiterzuleiten. Der Flughafen Prag bearbeitete 2025 17,75 Millionen Passagiere und prognostiziert für 2026 fast 19 Millionen; die Verantwortlichen betonen, dass skalierbarer, automatisierter Kundensupport der einzige Weg ist, um bei steigendem Passagieraufkommen den Service auf hohem Niveau zu halten.
Für Geschäftsreisende beseitigt das Tool Reibungsverluste bei engen Anschlusszeiten: Mitarbeiter erhalten Gate-Änderungen direkt aufs Handy, sobald sie landen, und können ohne Umwege zum nächsten Boarding-Punkt gehen. Zudem reduziert AVA den Bedarf an mehrsprachiger Beschilderung – eine betriebliche Ersparnis an einem Drehkreuz, an dem 70 Prozent der Passagiere aus dem Ausland kommen. Die Push-Funktion ermöglicht es, Passagiere auch bei extremen Wetterbedingungen oder Sicherheitsstörungen auf alternative Wege zu lenken, ohne die physischen Informationsschalter zu überlasten.
Der Flughafen testet weitere Funktionen, darunter personalisierte Shopping-Angebote und die Buchung von Flughafentransfers über dieselbe Chat-Oberfläche. Bei Erfolg könnte AVA zum Vorbild für andere mittelgroße EU-Drehkreuze werden, die digitalisieren wollen, ohne eigene Apps zu entwickeln. Die Kosten des Projekts wurden nicht bekannt gegeben, Insider berichten jedoch, dass Prag stark auf interne Entwickler und Open-Source-Tools zur Verarbeitung natürlicher Sprache setzte, um die Ausgaben deutlich unter einer Million Euro zu halten.
Die Einführung ist Teil der umfassenderen Digitalisierungsstrategie des Flughafens, zu der bereits biometrische E-Gates bei der Passkontrolle und ein Vorab-Buchungssystem für die Sicherheitskontrolle gehören. Laut Kommunikationschefin Eva Krejčí ersetzt AVA ein veraltetes SMS-Benachrichtigungssystem und wird bald die Möglichkeit bieten, bei komplexen Anfragen an einen menschlichen Service-Mitarbeiter weiterzuleiten. Der Flughafen Prag bearbeitete 2025 17,75 Millionen Passagiere und prognostiziert für 2026 fast 19 Millionen; die Verantwortlichen betonen, dass skalierbarer, automatisierter Kundensupport der einzige Weg ist, um bei steigendem Passagieraufkommen den Service auf hohem Niveau zu halten.
Für Geschäftsreisende beseitigt das Tool Reibungsverluste bei engen Anschlusszeiten: Mitarbeiter erhalten Gate-Änderungen direkt aufs Handy, sobald sie landen, und können ohne Umwege zum nächsten Boarding-Punkt gehen. Zudem reduziert AVA den Bedarf an mehrsprachiger Beschilderung – eine betriebliche Ersparnis an einem Drehkreuz, an dem 70 Prozent der Passagiere aus dem Ausland kommen. Die Push-Funktion ermöglicht es, Passagiere auch bei extremen Wetterbedingungen oder Sicherheitsstörungen auf alternative Wege zu lenken, ohne die physischen Informationsschalter zu überlasten.
Der Flughafen testet weitere Funktionen, darunter personalisierte Shopping-Angebote und die Buchung von Flughafentransfers über dieselbe Chat-Oberfläche. Bei Erfolg könnte AVA zum Vorbild für andere mittelgroße EU-Drehkreuze werden, die digitalisieren wollen, ohne eigene Apps zu entwickeln. Die Kosten des Projekts wurden nicht bekannt gegeben, Insider berichten jedoch, dass Prag stark auf interne Entwickler und Open-Source-Tools zur Verarbeitung natürlicher Sprache setzte, um die Ausgaben deutlich unter einer Million Euro zu halten.
Quelle: Prague Daily News
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