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Decreto Flussi 2026: Unternehmen werden aufgefordert, sich auf den „Click-Day“ im Februar vorzubereiten

Feb. 1, 2026
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Decreto Flussi 2026: Unternehmen werden aufgefordert, sich auf den „Click-Day“ im Februar vorzubereiten
Italienische Arbeitgeber im Tourismus, Gastgewerbe und verwandten Dienstleistungsbereichen haben nur noch etwas mehr als zwei Wochen Zeit, um Anträge für nicht-EU-Saisonarbeitskräfte im Rahmen des neuen Dreijahres-Flussdekrets einzureichen. Das im Oktober 2025 veröffentlichte Dekret sieht für 2026 insgesamt 164.850 Arbeitserlaubnisquoten vor, doch die Nachfrage übersteigt bei den sogenannten Click-Days meist innerhalb von Minuten das Angebot. Ein ausführlicher Artikel der in Kalabrien ansässigen Wirtschaftszeitung Cosenza Channel erinnert Unternehmen daran, dass das erste Antragsfenster für 2026 Mitte Februar öffnet und die Vorbereitungen – wie das Sammeln von Firmendokumenten, das Unterzeichnen von Arbeitsmarkt-Test-Erklärungen und das Sichern von Pässen für benannte Bewerber – jetzt abgeschlossen sein müssen, um Fehler in letzter Minute zu vermeiden (cosenzachannel.it).

Über die bevorstehende Frist hinaus weist der Artikel darauf hin, dass Unternehmen, die bereits für die Sommersaison 2027 planen, ab Juli 2026 mit der Erstellung von Personalprognosen beginnen sollten, wenn das Portal für die Einstellungen des Folgejahres wieder öffnet. Frühzeitige Planung ist entscheidend, da das Dekret jeden Arbeitgeber auf drei Anträge pro Kalenderjahr beschränkt und unvollständige Anträge bestraft.

Decreto Flussi 2026: Unternehmen werden aufgefordert, sich auf den „Click-Day“ im Februar vorzubereiten


Für Mobility-Manager in Unternehmen lautet die Botschaft klar: Die italienische Quotenstrategie muss in die umfassendere europäische Personalplanung integriert werden. Ein Scheitern bei der Slot-Vergabe im Februar könnte Hotels und Reiseveranstalter in der Hochsaison in Personalmangel stürzen, was Kosten in die Höhe treibt oder Last-Minute-Subunternehmer erforderlich macht. Der Artikel hebt zudem die Bedeutung von „deleghe digitali“ hervor – digitale Vollmachten, die es Einwanderungsberatern ermöglichen, im Namen kleinerer Firmen Anträge einzureichen und so das Risiko von Sperrungen durch das SPID/CIE-Sicherheitssystem bei mehrfachen Log-ins verringern.

Praktischer Tipp: Führen Sie Testanträge auf dem ALI-Portal des Innenministeriums durch, prüfen Sie die Gültigkeit elektronischer Unterschriften und richten Sie eine doppelte Internetverbindung als Absicherung gegen regionale Breitbandstörungen ein, die bei früheren Click-Days häufig auftraten. Größere multinationale Unternehmen sollten erwägen, die Anträge auf verschiedene Tochtergesellschaften zu verteilen, um die Quoten optimal zu nutzen und dennoch die Drei-Anträge-Regel einzuhalten.
Quelle: Cosenza Channel

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