
Die Wirtschaftskanzlei LegalVision hat ein ausführliches Briefing zu den nächsten Reformen der qualifizierten Migration der Bundesregierung veröffentlicht, die am 1. Juli 2026 in Kraft treten sollen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören indexierte Erhöhungen der Mindestgehaltsgrenzen für arbeitgebergesponserte Visa – bis zu AUD 79.499 für die Core Skills Income Threshold und AUD 146.717 für die Specialist Skills-Kategorie – sowie ein verpflichtendes Nominierungsverfahren vor der Antragstellung für Subclass 407 Training-Visa, das seit dem 11. März 2026 gilt.
Für Unternehmen bedeutet die Gehaltserhöhung eine Neubewertung der Budgets sowohl für neue Sponsorships als auch für bestehende Visuminhaber, deren Vergütung nahe der aktuellen Schwelle von AUD 76.515 liegt. Wird die höhere Grenze nicht erreicht, drohen Ablehnungen der Nominierung oder mögliche Prüfungen durch die Fair Work-Kommission. Mobility-Teams sollten daher alle TSS 482- und ENS 186-Mitarbeiter rechtzeitig vor dem Geschäftsjahreswechsel überprüfen und gegebenenfalls Vertragsänderungen vorbereiten.
Die Umstellung auf ein sequenzielles Verfahren mit Nominierung vor Antragstellung bei Subclass 407-Visa soll sogenanntes „Visa-Hopping“ eindämmen und sicherstellen, dass die Ausbildungspläne echt sind. Arbeitgeber müssen nun die behördliche Genehmigung der Nominierung einholen, bevor der Antrag gestellt werden kann, was die Bearbeitungszeit um mehrere Wochen verlängert. Große Unternehmen, die 407-Visa im Rahmen von Graduate-Rotationsprogrammen nutzen, sollten ihre Startterminannahmen überdenken und die Änderung an die HR-Business-Partner kommunizieren.
Parallel dazu hat das Australian Bureau of Statistics eine Konsultation zum neuen nationalen Berufsklassifikationsstandard für Australien (OSCA) eröffnet, was darauf hindeutet, dass eine Neuausrichtung der Berufscodes künftig in die Listen der qualifizierten Berufe einfließen könnte. LegalVision empfiehlt Arbeitgebern, an der Konsultation teilzunehmen – die am 24. April 2026 endet –, um die Definition neuer Berufsbilder mitzugestalten.
In Kombination mit dem ab Mai 2026 geplanten dreistufigen Skills-in-Demand-Visum, das das TSS 482 ersetzt, zeigen die jüngsten Anpassungen den Wandel der Regierung hin zu datenbasierten, gehaltsspezifischen Migrationskontrollen. Organisationen mit vielen gesponserten Mitarbeitern sollten jährliche Gehaltsüberprüfungen, gekoppelt an den AWOTE, fest in ihre Compliance-Kalender integrieren und Änderungen in den Beruflisten genau verfolgen, um plötzliche Unzulässigkeiten zu vermeiden.
Für Unternehmen bedeutet die Gehaltserhöhung eine Neubewertung der Budgets sowohl für neue Sponsorships als auch für bestehende Visuminhaber, deren Vergütung nahe der aktuellen Schwelle von AUD 76.515 liegt. Wird die höhere Grenze nicht erreicht, drohen Ablehnungen der Nominierung oder mögliche Prüfungen durch die Fair Work-Kommission. Mobility-Teams sollten daher alle TSS 482- und ENS 186-Mitarbeiter rechtzeitig vor dem Geschäftsjahreswechsel überprüfen und gegebenenfalls Vertragsänderungen vorbereiten.
Die Umstellung auf ein sequenzielles Verfahren mit Nominierung vor Antragstellung bei Subclass 407-Visa soll sogenanntes „Visa-Hopping“ eindämmen und sicherstellen, dass die Ausbildungspläne echt sind. Arbeitgeber müssen nun die behördliche Genehmigung der Nominierung einholen, bevor der Antrag gestellt werden kann, was die Bearbeitungszeit um mehrere Wochen verlängert. Große Unternehmen, die 407-Visa im Rahmen von Graduate-Rotationsprogrammen nutzen, sollten ihre Startterminannahmen überdenken und die Änderung an die HR-Business-Partner kommunizieren.
Parallel dazu hat das Australian Bureau of Statistics eine Konsultation zum neuen nationalen Berufsklassifikationsstandard für Australien (OSCA) eröffnet, was darauf hindeutet, dass eine Neuausrichtung der Berufscodes künftig in die Listen der qualifizierten Berufe einfließen könnte. LegalVision empfiehlt Arbeitgebern, an der Konsultation teilzunehmen – die am 24. April 2026 endet –, um die Definition neuer Berufsbilder mitzugestalten.
In Kombination mit dem ab Mai 2026 geplanten dreistufigen Skills-in-Demand-Visum, das das TSS 482 ersetzt, zeigen die jüngsten Anpassungen den Wandel der Regierung hin zu datenbasierten, gehaltsspezifischen Migrationskontrollen. Organisationen mit vielen gesponserten Mitarbeitern sollten jährliche Gehaltsüberprüfungen, gekoppelt an den AWOTE, fest in ihre Compliance-Kalender integrieren und Änderungen in den Beruflisten genau verfolgen, um plötzliche Unzulässigkeiten zu vermeiden.
Quelle: Mondaq – LegalVision Insight