
Der internationale Flughafen Guarulhos (GRU) in São Paulo hat am 30. April 2026 still und leise seine 3.700 Meter lange Start- und Landebahn 10R/28L nach einer 33-tägigen Schließung für Erneuerungsarbeiten an der Oberfläche und Beleuchtung wieder eröffnet. Die planmäßig durchgeführten Arbeiten hatten dazu geführt, dass Langstreckenankünfte – darunter Emirates, Lufthansa und LATAM mit ihrem neuen Boston-Flug – sich eine einzige Startbahn teilen mussten, was durchschnittliche Verspätungen von 25 Minuten und mehrere Nutzlastbeschränkungen bei voll ausgebuchten Frachtflügen zur Folge hatte.
Die Modernisierung ist dabei nicht nur kosmetischer Natur. Der Flughafenbetreiber GRU Airport ersetzte den alten Asphalt durch eine polymerverstärkte Oberfläche, die für die schwereren, neuen Großraumflugzeuge ausgelegt ist, die im Winterflugplan 2026/2027 dominieren werden. Zudem wurde ein neues LED-Mittellinien-Beleuchtungssystem installiert und das Instrumentenlandesystem (ILS) auf CAT-III-Standard neu kalibriert, sodass der Flughafen rechtzeitig für die nebelanfälligen Juni-Morgen in São Paulo voll funktionsfähig bei schlechter Sicht ist.
Für die Flugnetzplaner der Airlines kommt die Wiedereröffnung genau zum richtigen Zeitpunkt: Die IATA-Frist zur Rückgabe von Slots für die Wintersaison 2026 endet am 3. Mai, und die Fluggesellschaften hatten bereits gewarnt, dass anhaltende Kapazitätsengpässe sie zwingen könnten, Flugzeuge auf konkurrierende Drehkreuze in Santiago oder Buenos Aires zu verlagern. Mit beiden parallelen Start- und Landebahnen in Betrieb erreicht GRU wieder seine deklarierte Kapazität von 46 Bewegungen pro Stunde, was den Weg für zusätzliche Frequenzen nach Miami, Madrid und Johannesburg ebnet, die bereits im OAG eingetragen sind.
Geschäftsreisende profitieren indirekt: Weniger verpasste Anschlussflüge ins umfangreiche brasilianische Inlandsnetz und ein geringeres Risiko von Ausfällen durch Überstunden bei der Crew, die während des Osterhochs für Probleme sorgten. Frachtspediteure, insbesondere im boomenden Pharma-Kühlketten-Segment, können wieder auf Nachtfrachter zählen, die auf die Tragfähigkeit der längeren Startbahn angewiesen sind.
Während die Hauptarbeiten abgeschlossen sind, wird die Erneuerung der sekundären Rollwege noch bis Juli nachts fortgesetzt. Die Airlines wurden angewiesen, für die Treibstoffplanung fünf Minuten Puffer basierend auf NOTAMs einzuplanen, jedoch werden keine Slot-Reduzierungen erwartet. Reiseplaner sollten dennoch die Abflugzeiten am Abend im Auge behalten, da eventuelle Probleme beim Bodenhandling sich sonst schnell auswirken könnten.
Die Modernisierung ist dabei nicht nur kosmetischer Natur. Der Flughafenbetreiber GRU Airport ersetzte den alten Asphalt durch eine polymerverstärkte Oberfläche, die für die schwereren, neuen Großraumflugzeuge ausgelegt ist, die im Winterflugplan 2026/2027 dominieren werden. Zudem wurde ein neues LED-Mittellinien-Beleuchtungssystem installiert und das Instrumentenlandesystem (ILS) auf CAT-III-Standard neu kalibriert, sodass der Flughafen rechtzeitig für die nebelanfälligen Juni-Morgen in São Paulo voll funktionsfähig bei schlechter Sicht ist.
Für die Flugnetzplaner der Airlines kommt die Wiedereröffnung genau zum richtigen Zeitpunkt: Die IATA-Frist zur Rückgabe von Slots für die Wintersaison 2026 endet am 3. Mai, und die Fluggesellschaften hatten bereits gewarnt, dass anhaltende Kapazitätsengpässe sie zwingen könnten, Flugzeuge auf konkurrierende Drehkreuze in Santiago oder Buenos Aires zu verlagern. Mit beiden parallelen Start- und Landebahnen in Betrieb erreicht GRU wieder seine deklarierte Kapazität von 46 Bewegungen pro Stunde, was den Weg für zusätzliche Frequenzen nach Miami, Madrid und Johannesburg ebnet, die bereits im OAG eingetragen sind.
Geschäftsreisende profitieren indirekt: Weniger verpasste Anschlussflüge ins umfangreiche brasilianische Inlandsnetz und ein geringeres Risiko von Ausfällen durch Überstunden bei der Crew, die während des Osterhochs für Probleme sorgten. Frachtspediteure, insbesondere im boomenden Pharma-Kühlketten-Segment, können wieder auf Nachtfrachter zählen, die auf die Tragfähigkeit der längeren Startbahn angewiesen sind.
Während die Hauptarbeiten abgeschlossen sind, wird die Erneuerung der sekundären Rollwege noch bis Juli nachts fortgesetzt. Die Airlines wurden angewiesen, für die Treibstoffplanung fünf Minuten Puffer basierend auf NOTAMs einzuplanen, jedoch werden keine Slot-Reduzierungen erwartet. Reiseplaner sollten dennoch die Abflugzeiten am Abend im Auge behalten, da eventuelle Probleme beim Bodenhandling sich sonst schnell auswirken könnten.
Quelle: Viagem News
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