
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die französische SNCF Voyageurs und Eurostar haben am 11. Mai eine Absichtserklärung unterzeichnet, um einen durchgehenden Hochgeschwindigkeitszug zwischen Zürich, Basel, Genf und London einzuführen. Dieser Schritt folgt auf eine Kooperationsvereinbarung zwischen SBB und SNCF im März zur Erweiterung internationaler Verbindungen und reagiert auf Marktstudien, die London als das wichtigste Flugziel der Schweiz ausweisen. Die Partner planen Fahrzeiten von etwa sechs Stunden ab Zürich, fünf Stunden ab Basel und fünfeinhalb Stunden ab Genf bis London St Pancras, unter Nutzung des Kanaltunnels und der bestehenden französischen Hochgeschwindigkeitsstrecken.
In den nächsten 18 Monaten werden Fahrpläne, Grenzkontrollverfahren, Fahrzeuganforderungen und vor allem die Einreiseformalitäten nach dem Brexit analysiert, damit Schweizer Passagiere die britischen Kontrollen bereits an den Abfahrtsbahnhöfen absolvieren können – ähnlich wie Eurostar es bereits in Paris und Brüssel anbietet. Ein Start vor den frühen 2030er Jahren ist zwar unwahrscheinlich, doch die Absichtserklärung sendet ein strategisches Signal an die Luftfahrt- und Geschäftsreisbranche. Die SBB weist darauf hin, dass 2025 rund 1,7 Millionen Flugreisende zwischen der Schweiz und London unterwegs waren. Selbst wenn nur 15 % auf die Bahn umsteigen, könnten etwa 500 Kurzstreckenflüge entfallen und jährlich rund 60.000 Tonnen CO₂ eingespart werden, was Unternehmen bei der Erreichung ihrer Scope-3-Emissionsziele unterstützt.
Multinationale Unternehmen mit Schweizer Standorten profitieren von einer neuen, visafreien Tür-zu-Tür-Option für Teams, die zu ihren britischen Hauptquartieren pendeln. Mobilitätsmanager sollten jedoch mit doppelten Einreisekontrollen (Schengen-Ausreise und britische Einreise) an Schweizer oder französischen Bahnhöfen sowie möglichen strengeren Gepäckbeschränkungen als bei Flügen rechnen. Die zukünftigen Celestia-Doppelstockzüge von Eurostar – bestellt bei Alstom für 2031 – könnten die nötige Kapazität und Kompatibilität der Stromversorgung bieten.
Die SBB kündigte zudem an, dass Machbarkeitsstudien eine Verlängerung des Angebots nach Mailand über die neuen AlpTransit-Basistunnel prüfen werden, wodurch eine Nord-Süd-West-Hochgeschwindigkeitsachse entstehen könnte, die das Geschäftsreiseverhalten in der Region grundlegend verändern würde.
In den nächsten 18 Monaten werden Fahrpläne, Grenzkontrollverfahren, Fahrzeuganforderungen und vor allem die Einreiseformalitäten nach dem Brexit analysiert, damit Schweizer Passagiere die britischen Kontrollen bereits an den Abfahrtsbahnhöfen absolvieren können – ähnlich wie Eurostar es bereits in Paris und Brüssel anbietet. Ein Start vor den frühen 2030er Jahren ist zwar unwahrscheinlich, doch die Absichtserklärung sendet ein strategisches Signal an die Luftfahrt- und Geschäftsreisbranche. Die SBB weist darauf hin, dass 2025 rund 1,7 Millionen Flugreisende zwischen der Schweiz und London unterwegs waren. Selbst wenn nur 15 % auf die Bahn umsteigen, könnten etwa 500 Kurzstreckenflüge entfallen und jährlich rund 60.000 Tonnen CO₂ eingespart werden, was Unternehmen bei der Erreichung ihrer Scope-3-Emissionsziele unterstützt.
Multinationale Unternehmen mit Schweizer Standorten profitieren von einer neuen, visafreien Tür-zu-Tür-Option für Teams, die zu ihren britischen Hauptquartieren pendeln. Mobilitätsmanager sollten jedoch mit doppelten Einreisekontrollen (Schengen-Ausreise und britische Einreise) an Schweizer oder französischen Bahnhöfen sowie möglichen strengeren Gepäckbeschränkungen als bei Flügen rechnen. Die zukünftigen Celestia-Doppelstockzüge von Eurostar – bestellt bei Alstom für 2031 – könnten die nötige Kapazität und Kompatibilität der Stromversorgung bieten.
Die SBB kündigte zudem an, dass Machbarkeitsstudien eine Verlängerung des Angebots nach Mailand über die neuen AlpTransit-Basistunnel prüfen werden, wodurch eine Nord-Süd-West-Hochgeschwindigkeitsachse entstehen könnte, die das Geschäftsreiseverhalten in der Region grundlegend verändern würde.
Quelle: SBB media release
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