
Die Live-Anzeigetafel von Eurostar zeigte am 25. Mai 2026 eine Reihe von Verspätungen und Ausfällen, wobei Züge in Richtung Paris und London von einer Kombination aus Infrastrukturproblemen und verlängerten EU-Grenzkontrollen im Zusammenhang mit dem neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) betroffen waren. Um 15:26 Uhr meldete der Betreiber Störungen an den Bahnhöfen London St Pancras, Paris Gare du Nord und Amsterdam Centraal und nannte ausdrücklich „EU-Grenzkontrollverfahren“ als Ursache für Verzögerungen auf der niederländischen Strecke.
Das im April flächendeckend im Schengen-Raum eingeführte EES verlangt von Nicht-EU-Passagieren die Abgabe biometrischer Daten bei der ersten Einreise und generiert automatische Überziehungswarnungen. Während die meisten französischen Flughafenschnellkontrollen inzwischen Daten zügig erfassen, setzen Bahnhöfe weiterhin auf besetzte Kontrollstellen, was bei aufeinanderfolgenden Zugankünften zu Engpässen führt. Eurostar arbeitet mit der französischen Grenzpolizei (PAF) zusammen, um vor dem Start von ETIAS Ende 2026 die biometrischen Terminals in St Pancras auszubauen, doch die Nachrüstung historischer Bahnhöfe gestaltet sich technisch schwierig.
Für den 25. Mai meldete der Betreiber verspätete Abfahrten in Paris, Zugausfälle (Zug 9061) und „eingeschränkten Betrieb“ bis in den Abend hinein. Grenzübergreifende Pendler spürten die Auswirkungen auch auf lokale Transilien- und RER-Verbindungen, da die Bahnsteige am Gare du Nord überbelegt waren.
Unternehmens-Mobilitätsteams sollten Reisende darauf hinweisen, dass: (1) Termine am selben Tag in London oder Paris Verzögerungen riskieren; (2) Tickets gemäß Eurostars Störfallregelung weiterhin gebührenfrei umbuchbar sind; und (3) Rückreisende ins Vereinigte Königreich zusätzliche Zeit für die biometrische Ausreise einplanen sollten, bis sich der Ablauf stabilisiert hat.
Firmen können dem entgegenwirken, indem sie Frühzugverbindungen buchen, Videokonferenzen als Backup nutzen und Teilnahmebestätigungen aufbewahren, um EU-Entschädigungen bei Zugverspätungen geltend zu machen (25 % Erstattung ab 60 Minuten, 50 % ab 120 Minuten Verspätung).
Blick in die Zukunft: Eurostar plant, bis Oktober in St Pancras und bis Dezember in Gare du Nord vollständig auf biometrische Selbstbedienung umzusteigen. Dennoch könnten Bauarbeiten und Streikdrohungen auf den Kontinentalnetzen im Sommer weiterhin zu rollierenden Fahrplanänderungen führen.
Das im April flächendeckend im Schengen-Raum eingeführte EES verlangt von Nicht-EU-Passagieren die Abgabe biometrischer Daten bei der ersten Einreise und generiert automatische Überziehungswarnungen. Während die meisten französischen Flughafenschnellkontrollen inzwischen Daten zügig erfassen, setzen Bahnhöfe weiterhin auf besetzte Kontrollstellen, was bei aufeinanderfolgenden Zugankünften zu Engpässen führt. Eurostar arbeitet mit der französischen Grenzpolizei (PAF) zusammen, um vor dem Start von ETIAS Ende 2026 die biometrischen Terminals in St Pancras auszubauen, doch die Nachrüstung historischer Bahnhöfe gestaltet sich technisch schwierig.
Für den 25. Mai meldete der Betreiber verspätete Abfahrten in Paris, Zugausfälle (Zug 9061) und „eingeschränkten Betrieb“ bis in den Abend hinein. Grenzübergreifende Pendler spürten die Auswirkungen auch auf lokale Transilien- und RER-Verbindungen, da die Bahnsteige am Gare du Nord überbelegt waren.
Unternehmens-Mobilitätsteams sollten Reisende darauf hinweisen, dass: (1) Termine am selben Tag in London oder Paris Verzögerungen riskieren; (2) Tickets gemäß Eurostars Störfallregelung weiterhin gebührenfrei umbuchbar sind; und (3) Rückreisende ins Vereinigte Königreich zusätzliche Zeit für die biometrische Ausreise einplanen sollten, bis sich der Ablauf stabilisiert hat.
Firmen können dem entgegenwirken, indem sie Frühzugverbindungen buchen, Videokonferenzen als Backup nutzen und Teilnahmebestätigungen aufbewahren, um EU-Entschädigungen bei Zugverspätungen geltend zu machen (25 % Erstattung ab 60 Minuten, 50 % ab 120 Minuten Verspätung).
Blick in die Zukunft: Eurostar plant, bis Oktober in St Pancras und bis Dezember in Gare du Nord vollständig auf biometrische Selbstbedienung umzusteigen. Dennoch könnten Bauarbeiten und Streikdrohungen auf den Kontinentalnetzen im Sommer weiterhin zu rollierenden Fahrplanänderungen führen.
Quelle: Eurostar (live travel updates)
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