
Der Wirtschafts- und Handelssekretär Peter Kyle und die Finanzministerin Rachel Reeves stellten am 12. Juni ein Programm zur Erstattung von Visagebühren vor, das wachstumsstarken „Scale-up“-Unternehmen helfen soll, globale Talente anzuziehen. Im Rahmen des Pilotprojekts können schnell wachsende Firmen aus den Bereichen Technologie, Biowissenschaften und erneuerbare Energien die vom Innenministerium gezahlten Antragsgebühren für Einstellungen über die Skilled Worker-, Scale-up- und Global Talent-Routen zurückfordern.
Voraussetzung ist, dass die Unternehmen über drei aufeinanderfolgende Jahre ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mindestens 20 Prozent beim Umsatz oder der Mitarbeiterzahl nachweisen und zu Beginn des Zeitraums mindestens 10 Beschäftigte haben. Berechtigte Unternehmen können sich über einen neuen „Concierge-Service“ bewerben, der Unterstützung bei Einwanderungsfragen, Beschaffung und Finanzierung bietet.
Für Arbeitgeber kann die Rückerstattung bis zu 5.000 Pfund pro leitendem Mitarbeiter ausmachen und so die Belastung durch die im Januar eingeführte Erhöhung des Immigration Health Surcharge abmildern. Diese Maßnahme ergänzt das Scale-up Worker-Visum 2025, das es gesponserten Mitarbeitern erlaubt, nach sechs Monaten den Arbeitgeber frei zu wechseln – eine Flexibilität, die einige Arbeitgeber zuvor als Risiko für die Mitarbeiterbindung gesehen hatten.
Beamte sind zuversichtlich, dass die Rückerstattung Unternehmen dazu ermutigen wird, weiterhin Talente zu sponsern, anstatt sich ausschließlich auf Auftragnehmer zu verlassen. Einwanderungsanwälte weisen jedoch darauf hin, dass Details zur Wechselwirkung der Erstattungen mit Rückforderungsregelungen in Arbeitsverträgen noch veröffentlicht werden müssen. Zudem müssen Unternehmen strenge Aufzeichnungen führen, um sowohl den Anforderungen von HMRC als auch des Innenministeriums bei Prüfungen gerecht zu werden.
Nichtsdestotrotz signalisiert die Ankündigung eine breitere Wende hin zu einer talente-freundlichen Industriepolitik, angesichts des harten Wettbewerbs durch Deutschlands Chancenkarte und Kanadas Tech Talent Strategy. Eine formelle politische Erklärung wird im Sommer im Finanzgesetz erwartet, das Pilotprojekt soll zwei Jahre laufen und anschließend überprüft werden.
Voraussetzung ist, dass die Unternehmen über drei aufeinanderfolgende Jahre ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mindestens 20 Prozent beim Umsatz oder der Mitarbeiterzahl nachweisen und zu Beginn des Zeitraums mindestens 10 Beschäftigte haben. Berechtigte Unternehmen können sich über einen neuen „Concierge-Service“ bewerben, der Unterstützung bei Einwanderungsfragen, Beschaffung und Finanzierung bietet.
Für Arbeitgeber kann die Rückerstattung bis zu 5.000 Pfund pro leitendem Mitarbeiter ausmachen und so die Belastung durch die im Januar eingeführte Erhöhung des Immigration Health Surcharge abmildern. Diese Maßnahme ergänzt das Scale-up Worker-Visum 2025, das es gesponserten Mitarbeitern erlaubt, nach sechs Monaten den Arbeitgeber frei zu wechseln – eine Flexibilität, die einige Arbeitgeber zuvor als Risiko für die Mitarbeiterbindung gesehen hatten.
Beamte sind zuversichtlich, dass die Rückerstattung Unternehmen dazu ermutigen wird, weiterhin Talente zu sponsern, anstatt sich ausschließlich auf Auftragnehmer zu verlassen. Einwanderungsanwälte weisen jedoch darauf hin, dass Details zur Wechselwirkung der Erstattungen mit Rückforderungsregelungen in Arbeitsverträgen noch veröffentlicht werden müssen. Zudem müssen Unternehmen strenge Aufzeichnungen führen, um sowohl den Anforderungen von HMRC als auch des Innenministeriums bei Prüfungen gerecht zu werden.
Nichtsdestotrotz signalisiert die Ankündigung eine breitere Wende hin zu einer talente-freundlichen Industriepolitik, angesichts des harten Wettbewerbs durch Deutschlands Chancenkarte und Kanadas Tech Talent Strategy. Eine formelle politische Erklärung wird im Sommer im Finanzgesetz erwartet, das Pilotprojekt soll zwei Jahre laufen und anschließend überprüft werden.
Quelle: People Management
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