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Angela Rayner bezeichnet 15-jährige Wartezeit auf Einigung für Pflegekräfte als „unbritisch“

Juni 13, 2026
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Angela Rayner bezeichnet 15-jährige Wartezeit auf Einigung für Pflegekräfte als „unbritisch“
Die ehemalige stellvertretende Premierministerin Angela Rayner hat sich gegen die Labour-Führung gestellt und die geplanten neuen Regeln kritisiert, die von Migranten im Pflegebereich verlangen, bis zu 15 Jahre zu warten, bevor sie eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis (ILR) erhalten können. In einem BBC-Interview, in dem Rayner selbst auf eine frühere Tätigkeit im Pflegebereich verweist, bezeichnete sie die rückwirkenden Änderungen, die Menschen betreffen, die bereits in diesem Sektor tätig sind, als „völlig anders als Grenzkontrolle“ und warnte, dass dies wichtige Fachkräfte ins Ausland treiben könnte.

Nach den im Dezember angekündigten Reformen des sogenannten „Earned Settlement“ müssen Inhaber von Gesundheits- und Pflegevisa, die nach dem 1. April 2026 in das Programm aufgenommen werden, eine zehnjährige Wartezeit für die ILR erfüllen, die auf 15 Jahre ansteigt, wenn sie innerhalb des Sektors den Arbeitgeber wechseln. Die Minister argumentieren, dass diese Änderung die langfristige Migration reduzieren soll, doch Anbieter warnen, dass dies potenzielle Bewerber abschreckt – gerade in einer Branche mit über 130.000 offenen Stellen.

Angela Rayner bezeichnet 15-jährige Wartezeit auf Einigung für Pflegekräfte als „unbritisch“


Rayner forderte, die Aufenthaltsdauer bei fünf Jahren zu belassen und die Visa sektorenübergreifend statt an einen einzelnen Arbeitgeber zu binden. Sie verwies auf zahlreiche Berichte über Ausbeutung und hohe Fluktuation bei Mitarbeitern, die an eine bestimmte Sponsorenbindung gebunden sind. Branchenverbände wie Care England und das Migration Advisory Committee warnen, dass eine Verlängerung des Weges zur dauerhaften Niederlassung das Vereinigte Königreich als attraktiven Standort für Gesundheitsfachkräfte gefährden könnte.

Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Personen, die bereits im Gesundheits- und Pflegebereich tätig sind, weiterhin den fünfjährigen Weg zur ILR haben, doch die Unsicherheit veranlasst einige bereits dazu, schneller nach Kanada oder Irland auszuwandern. Arbeitgeber prüfen derzeit Anreize wie Bindungsprämien, Wohnungszuschüsse und beschleunigte Ausbildungsprogramme, um ausländische Fachkräfte trotz der deutlich längeren Wartezeit zu halten.

Für Manager im Bereich globale Mobilität lautet die wichtigste Botschaft: Szenarien planen. Ein Pflegekraft, die heute unter den aktuellen Regeln eingestellt wird, könnte bei einer Beförderung oder internem Wechsel künftig ganz anderen Bedingungen für die Niederlassung unterliegen. Verträge und Umzugspolitiken müssen klare Klauseln zu zukünftigen politischen Risiken enthalten und möglicherweise finanzielle Rücklagen vorsehen, falls sich die Aussichten auf Familiennachzug während des Einsatzes ändern.
Quelle: Care Home Professional

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