Bevölkerungslimit-Referendum spaltet die Schweiz am Vorabend der Abstimmung
Flughafen Genf aktiviert G7-Sicherheitsplan: Reisende müssen vom 13. bis 19. Juni mit Grenzkontrollen und Verkehrsbeschränkungen rechnen
Flughafen Genf aktiviert speziellen Mobilitätsplan für den G7-Gipfel vom 13. bis 19. Juni
Neueste Nachrichten
Einführung des EES führt zu zweistündigen Warteschlangen am Flughafen Genf
Ein Bericht vom 13. Juni weist auf Wartezeiten von bis zu 2,5 Stunden bei der Passkontrolle am Flughafen Genf seit der Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems hin. Personalmangel und technische Probleme verzögern die biometrischen Kontrollen, weshalb Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber Brüssel vor möglichen Sommerchaos warnen. Reisende sollten längere Vorlaufzeiten einplanen.
Flughafen Genf gibt Mobilitätshinweis für die G7-Gipfelwoche heraus
Vor dem G7-Gipfel vom 13. bis 19. Juni warnt der Flughafen Genf Reisende vor möglichen Flugplanänderungen und starken Verkehrsbehinderungen auf Straßen und an Grenzübergängen. Passagiere sollten mehr Zeit einplanen, die Hinweise der Fluggesellschaften im Auge behalten und Zugfahrten in Betracht ziehen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern, die über Genf reisen, müssen mit Verzögerungen und vorübergehenden Grenzkontrollen rechnen.
EU-Pakt für Migration und Asyl tritt in Kraft – Schweiz setzt entsprechende Rechtsänderungen um
Der Europäische Pakt für Migration und Asyl trat am 12. Juni 2026 in Kraft, woraufhin die Schweiz entsprechende Gesetzesänderungen aktivierte, um die Schengen-Ausrichtung beizubehalten. Neue Grenzkontrollregeln, Anpassungen der Visaverordnung und aktualisierte Eurodac-Verfahren könnten die Ankunftszeiten für Nicht-EU-Zugewiesene geringfügig beeinflussen, zielen jedoch darauf ab, die Asylverfahren zu beschleunigen und die Sicherheit an den Außengrenzen zu stärken.
Die Schweizer Wirtschaft warnt vor Fachkräftemangel, während das Referendum zur Bevölkerungsobergrenze von 10 Millionen näher rückt
• Am 14. Juni entscheiden die Schweizer Stimmberechtigten, ob eine strikte Bevölkerungsobergrenze von 10 Millionen in die Verfassung aufgenommen wird, was die künftige Zuwanderung effektiv begrenzen würde. • Roche, Nestlé und die Wirtschaftsverbände economiesuisse warnen, dass die Maßnahme den Zugang zu ausländischen Fachkräften erschweren und die Wettbewerbsfähigkeit gefährden würde. • Die Umfragen zeigen ein knappes Ergebnis; Arbeitgeber beschleunigen daher ihre Notfallpläne für die Umwandlung von Bewilligungen und Homeoffice-Regelungen.
Die Schweiz hebt Schengen-gebundene Visabeschränkungen für Äthiopien auf
Bern hat die seit 2024 geltenden verschärften Visabestimmungen für äthiopische Staatsangehörige aufgehoben und stellt damit die üblichen Schengen-Erleichterungen wieder her, darunter schnellere Bearbeitungszeiten, Mehrfacheinreisen und Gebührenbefreiungen für Diplomaten. Dieser Schritt verringert den bürokratischen Aufwand für Schweizer Unternehmen in Äthiopien und bringt die Schweizer Praxis in Einklang mit der jüngsten Entscheidung der EU.
Schweiz hebt Schengen-Visabeschränkungen für Äthiopien auf
Der Bundesrat hat die im Jahr 2024 verschärften Visabestimmungen für äthiopische Staatsangehörige aufgehoben und kehrt zur regulären Schengen-Abwicklung zurück. Diplomaten profitieren wieder von Gebührenbefreiungen, und Mehrfacheinreisevisa sind wieder möglich. Mit diesem Schritt folgt die Schweiz einer Entscheidung der EU und erleichtert sofort die Reisebedingungen für äthiopische Geschäftsreisende sowie in Genf ansässige Diplomaten, was die Vorlaufzeiten und Kosten für Schweizer Arbeitgeber deutlich reduziert.
Die Schweiz hebt die Visabeschränkungen für äthiopische Staatsangehörige im Schengen-Raum auf
• Der Bundesrat hat die seit April 2024 geltenden zusätzlichen Visabeschränkungen für äthiopische Staatsangehörige aufgehoben und bringt die Schweiz damit wieder in Einklang mit den üblichen Schengen-Regelungen. • Äthiopische Antragsteller können nun wieder Mehrfacheinreise-C-Visa innerhalb von 15 Tagen erhalten, wobei Diplomaten- und Dienstpassinhaber von den Gebühren befreit sind. • Die Änderung erleichtert die Reisen für Schweizer Unternehmen mit äthiopischen Fachkräften oder Zulieferern und unterstreicht Berns fortgesetzte Angleichung an die EU-Mobilitätspolitik.
Genf schließt 25 von 35 Grenzübergängen zu Frankreich vor dem G7-Gipfel
• Vom 12. bis 18. Juni sind 25 kleinere Grenzübergänge zwischen der Schweiz und Frankreich rund um Genf geschlossen, während an den verbleibenden sieben Kontrollstellen die Kontrollen verschärft werden. • Die Maßnahme dient der Sicherheit des G7-Gipfels 2026 in Évian; der Flughafen Genf warnt vor Verkehrsbehinderungen, hält aber den regulären Flugplan aufrecht. • Grenzgänger und Geschäftsreisende müssen Umwege einplanen und mehr Zeit einrechnen; die Kontrollen sollen nach dem 19. Juni wieder aufgehoben werden.
EU-Pakt für Migration und Asyl tritt in Kraft – Schweiz setzt wichtige Kapitel um
Das Reformpaket der EU zu Migration und Asyl ist jetzt in Kraft; die Schweiz übernimmt im Rahmen ihrer Schengen-Verpflichtungen die neuen Regeln zu Screening, Eurodac und Solidarität. Kürzere Registrierungsfristen und erweiterte biometrische Erfassung werden künftige Verfahren bei Aufenthaltsgenehmigungen und an den Grenzen prägen.
Flughafen Genf stellt Reiseplan für G7-Gipfel vor – Verschärfte Grenzkontrollen ab 12. Juni
Der Flughafen Genf hat ein G7-Betriebsportal veröffentlicht, das Umleitungen im Verkehr, vorübergehende Schließungen von Einrichtungen und verstärkte Passkontrollen vom 12. bis 19. Juni 2026 detailliert beschreibt. Obwohl der Flugverkehr weiterhin stattfindet, sollten Passagiere und Grenzgänger mit Verzögerungen auf den Straßen und an den noch geöffneten Zollstellen rechnen und mehr Zeit für die Sicherheitskontrollen einplanen.
Flughafen Genf warnt vor Verkehrs- und Grenzstaus bei Ankunft der G7-Staats- und Regierungschefs
Vor dem G7-Gipfel vom 15. bis 17. Juni in Évian warnt der Flughafen Genf Passagiere und Grenzgänger vor Straßensperrungen, längeren Sicherheitskontrollen und der selektiven Wiedereinführung von Schengen-Binnengrenzkontrollen ab dem 12. Juni. Unternehmen sollten zusätzliche Zeitpuffer für Reisen und Lieferungen einplanen.
Bundesrat digitalisiert reguläres Einbürgerungsverfahren durch SYMIC-Upgrade
Die am 12. Juni verabschiedeten Verordnungsänderungen ebnen den Weg für vollständig digitale Anträge auf ordentliche Einbürgerung über das SYMIC-System ab dem 1. August 2026, wodurch der Papieraufwand und die Bearbeitungszeit für angehende Schweizer Staatsbürger deutlich reduziert werden.
EU-Migrations- und Asylpakt tritt in Kraft: Schweiz übernimmt zentrale Maßnahmen
Der EU-Pakt für Migration und Asyl trat am 12. Juni 2026 in Kraft. Die Schweiz, gebunden an die Schengen- und Dublin-Abkommen, wendet die neuen Regeln zur Grenzkontrolle und zum Datenaustausch sofort an, mit dem Ziel, Sekundärmigration zu verringern und Rückführungen zu beschleunigen. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, müssen an den Schweizer Grenzen mit schnelleren, aber strengeren Verfahren rechnen.
EU-Migrations- und Asylpakt tritt in Kraft – Schweiz setzt wichtige Grenzdaten- und Screening-Regeln um
• Der EU-Pakt für Migration und Asyl trat am 12. Juni 2026 in Kraft; gleichzeitig aktivierte die Schweiz eine neue Interoperabilitätsverordnung zur Vernetzung der Schengen-Datenbanken. • Grenzbeamte werden einheitliche biometrische Kontrollen durchführen und verbesserte Entry/Exit- sowie Eurodac-Systeme nutzen, was zu längeren Wartezeiten für Drittstaatsangehörige führen kann. • Unternehmen sollten Reisende auf anfängliche Verzögerungen hinweisen und sicherstellen, dass die Beförderer strenge Dokumentenkontrollen durchführen; der verbesserte Datenaustausch verspricht eine klarere Zuständigkeit bei Asylverfahren.
Die Schweiz hebt Visabeschränkungen für Äthiopien auf und stellt die volle Schengen-Erleichterung wieder her
Ab dem 12. Juni 2026 hebt die Schweiz die im Jahr 2024 eingeführten besonderen Visabeschränkungen für Äthiopien auf. Äthiopische Reisende profitieren wieder von Gebührenbefreiungen für Dienstpässe, der Möglichkeit zur mehrfachen Einreise sowie einer maximalen Bearbeitungszeit von 15 Tagen. Diese Anpassung bringt die Schweizer Praxis in Einklang mit der der EU und beseitigt ein Hindernis für Unternehmen, die Personal und Know-how zwischen den beiden Ländern austauschen.
„Nein zu 10 Millionen“-Referendum: Was Mobilitätsmanager vor der Abstimmung am Sonntag wissen müssen
Ein Erklärstück von The Local erläutert, wie die Abstimmung am Sonntag über das „Nein zu 10 Millionen“ die Bevölkerungszahl der Schweiz begrenzen und möglicherweise die Personenfreizügigkeit mit der EU beenden könnte. Der Beitrag skizziert die Risiken für den Arbeitsmarkt und empfiehlt Arbeitgebern, sich auf einen Anstieg der Gesuchstellungen für Bewilligungen sowie auf Notfallstrategien bei der Personalbeschaffung vorzubereiten.
Roche und Nestlé warnen: Schweizer Bevölkerungsabstimmung könnte Unternehmen den Fachkräftenachwuchs entziehen
Fortune berichtet, dass führende Schweizer Multis eine gravierende Fachkräftelücke befürchten, falls die Stimmberechtigten am 14. Juni die Bevölkerungsobergrenze von 10 Millionen unterstützen. Die Initiative würde letztlich die Personenfreizügigkeit mit der EU einschränken, was die Rekrutierung erschwert und Unternehmen zwingt, ihre Wachstums- und Mobilitätsstrategien neu zu überdenken.
Schengen/Dublin-IT-Systeme in der Schweiz ab 12. Juni interoperabel
Die Schweiz hat den rechtlichen Rahmen aktiviert, der es den Behörden ermöglicht, einheitliche Abfragen in allen wichtigen EU-Migrations- und Sicherheitsdatenbanken durchzuführen. Dieser Schritt soll die Visa- und Grenzkontrollen beschleunigen, gleichzeitig aber auch die Anforderungen an die Datenkonsistenz verschärfen.
Eurodac-Biometriedatenbank für Asylbewerber jetzt unter koordinierter Datenschutzaufsicht der EU und der Schweiz
Ab dem 12. Juni übernimmt der koordinierte Aufsichtsausschuss der EU die Kontrolle über die Eurodac-Asyl-Datenbank, wobei die Schweiz als Vollmitglied mitwirkt. Diese Änderung harmonisiert die Datenschutzaufsicht und verpflichtet Schweizer Behörden sowie IT-Dienstleister, strengere, europaweit einheitliche Compliance-Fristen einzuhalten.
Bern beantragt Verlängerung von 10,6 Millionen CHF für den Globalen Fonds zur Zusammenarbeit bei Migration und Rückkehr
Der Bundesrat hat das Parlament gebeten, einen Verpflichtungskredit von 10,6 Millionen CHF zu verlängern, der bis 2028 Projekte zur Schweizer Migrations- und Rückkehrzusammenarbeit im Ausland finanziert. Der Fonds unterstützt Rückübernahmeabkommen und den Kapazitätsaufbau mit Partnerländern, fördert indirekt den Zugang von Unternehmen zu Visa und trägt zur Entlastung der Asylkosten bei – Themen, die für Manager der globalen Mobilität von direkter Bedeutung sind.