
Die indische Mission in Abu Dhabi hat offiziell den lukrativen Vertrag für die Auslagerung von Pass- und Visadiensten an Al Hind Tours & Travels LLC vergeben und damit eine 15-jährige Ära von BLS International und SGIVS Global beendet. In einer späten Mitteilung am 13. Juni erhalten Antragsteller etwas mehr als zwei Wochen Zeit, um ihre Unterlagen bei den bisherigen Anbietern einzureichen; ab dem 1. Juli müssen alle Anträge über 16 neue Al Hind-Zentren in allen sieben Emiraten abgewickelt werden.
Rund 3,5 Millionen indische Staatsbürger leben in den VAE, was den Konsularbereich in New Delhi zum größten im Ausland macht. Betroffen sind Dienstleistungen wie reguläre und diplomatische Pässe, Overseas Citizen of India (OCI)-Karten, Visasticker für ausländische Reisende nach Indien, polizeiliche Führungszeugnisse sowie das Global Entry-Programm. Die Gebühren sollen von 25 auf 19 AED pro Antrag sinken, während Al Hind ein verpflichtendes Online-Terminvergabesystem und QR-basierte Token-Verfolgung einführt, um Warteschlangen zu verkürzen.
Für Arbeitgeber bedeutet der Wechsel eine Anpassung der Mitarbeiter-Mobilitätspläne: Abholverträge mit BLS laufen aus, und Sammelstellen für Bau-, Gesundheits- und Schifffahrtsunternehmen werden an neue Standorte verlegt – insbesondere an ein 1.100 Quadratmeter großes „Superzentrum“ in Bur Dubai. Unternehmen mit vielen Erneuerungen im Juni sollten ihre Anträge sofort einreichen, um zu vermeiden, dass Dokumente während der Übergabe zwischen Anbietern hin- und hergeschickt werden.
Fluggesellschaften wurden angewiesen, ab dem 5. Juli auf ein neu gestaltetes Visumsetikett mit Al Hind-Wasserzeichen zu achten. Personalberater weisen zudem auf Änderungen bei Datenschutzklauseln hin: Al Hind speichert biometrische Daten auf Servern in den Emiraten, während BLS eine Cloud in Indien nutzte. Dies könnte die Einhaltung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für Doppelstaatsbürger beeinflussen.
Darüber hinaus deutet Al Hind auf Abenddienste an Wochentagen hin, was den Arbeitsausfall für Mitarbeiter, die nach Feierabend Zentren besuchen, reduzieren könnte. Die Botschaft betont, dass der Wechsel auf einer globalen Ausschreibung basiert, die Kosten, Technologie und Kundenservice bewertet hat. Zur Vermeidung von Startschwierigkeiten wie in früheren Outsourcing-Phasen werden Leistungskennzahlen überwacht: eine durchschnittliche Wartezeit von unter 20 Minuten und eine Erstannahmequote von über 95 Prozent bei Dokumenten.
Rund 3,5 Millionen indische Staatsbürger leben in den VAE, was den Konsularbereich in New Delhi zum größten im Ausland macht. Betroffen sind Dienstleistungen wie reguläre und diplomatische Pässe, Overseas Citizen of India (OCI)-Karten, Visasticker für ausländische Reisende nach Indien, polizeiliche Führungszeugnisse sowie das Global Entry-Programm. Die Gebühren sollen von 25 auf 19 AED pro Antrag sinken, während Al Hind ein verpflichtendes Online-Terminvergabesystem und QR-basierte Token-Verfolgung einführt, um Warteschlangen zu verkürzen.
Für Arbeitgeber bedeutet der Wechsel eine Anpassung der Mitarbeiter-Mobilitätspläne: Abholverträge mit BLS laufen aus, und Sammelstellen für Bau-, Gesundheits- und Schifffahrtsunternehmen werden an neue Standorte verlegt – insbesondere an ein 1.100 Quadratmeter großes „Superzentrum“ in Bur Dubai. Unternehmen mit vielen Erneuerungen im Juni sollten ihre Anträge sofort einreichen, um zu vermeiden, dass Dokumente während der Übergabe zwischen Anbietern hin- und hergeschickt werden.
Fluggesellschaften wurden angewiesen, ab dem 5. Juli auf ein neu gestaltetes Visumsetikett mit Al Hind-Wasserzeichen zu achten. Personalberater weisen zudem auf Änderungen bei Datenschutzklauseln hin: Al Hind speichert biometrische Daten auf Servern in den Emiraten, während BLS eine Cloud in Indien nutzte. Dies könnte die Einhaltung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für Doppelstaatsbürger beeinflussen.
Darüber hinaus deutet Al Hind auf Abenddienste an Wochentagen hin, was den Arbeitsausfall für Mitarbeiter, die nach Feierabend Zentren besuchen, reduzieren könnte. Die Botschaft betont, dass der Wechsel auf einer globalen Ausschreibung basiert, die Kosten, Technologie und Kundenservice bewertet hat. Zur Vermeidung von Startschwierigkeiten wie in früheren Outsourcing-Phasen werden Leistungskennzahlen überwacht: eine durchschnittliche Wartezeit von unter 20 Minuten und eine Erstannahmequote von über 95 Prozent bei Dokumenten.
Quelle: Akashvani News
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