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Alle Änderungen beim Skilled Worker-Visum 2026 auf einen Blick – höhere Gehaltsanforderungen, B2-Englisch und strengere Kontrollen

Juni 24, 2026
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Alle Änderungen beim Skilled Worker-Visum 2026 auf einen Blick – höhere Gehaltsanforderungen, B2-Englisch und strengere Kontrollen
Arbeitgeber, die auf das britische Skilled Worker-Programm setzen, sehen sich im vergangenen Jahr mit einer beispiellosen Flut von Regeländerungen konfrontiert. Eine umfassende Übersicht, veröffentlicht am 23. Juni 2026 von der Immigrationsdatenplattform MyVisaJobs, fasst sechs bereits geltende Reformen sowie zwei noch in der Beratung befindliche Maßnahmen zusammen.

Die wichtigsten Zahlen zuerst: Die allgemeine Gehaltsschwelle wurde auf 41.700 £ angehoben (vorher 38.700 £), während die ermäßigte „New Entrant“-Schwelle nun bei 33.400 £ liegt. Das erforderliche Qualifikationsniveau stieg auf Level 6 des Regulated Qualifications Framework (RQF), wodurch rund 180 Berufe – von leitenden Pflegekräften bis zu Restaurantmanagern – nicht mehr für eine Sponsorenlizenz infrage kommen. Seit Januar müssen Bewerber zudem Englischkenntnisse auf CEFR-Niveau B2 nachweisen, eine Stufe höher als zuvor.

Auch die Kosten sind gestiegen: Die Immigration Skills Charge erhöhte sich im Dezember um 32 %, und die Visagebühren stiegen im April um weitere 6–7 %. Laut Artikel kostet eine dreijährige Sponsorenlizenz für große Arbeitgeber mittlerweile allein bei den staatlichen Gebühren 1.180 £ mehr als noch vor einem Jahr.

Alle Änderungen beim Skilled Worker-Visum 2026 auf einen Blick – höhere Gehaltsanforderungen, B2-Englisch und strengere Kontrollen


Besonders besorgniserregend für Personalabteilungen ist die verschärfte Kontrolle: Zahlen des Innenministeriums zeigen, dass die Anzahl der Lizenzentzüge im ersten Quartal 2026 sich verdreifacht hat, wobei die Pflege- und Gastronomiesektoren am stärksten betroffen sind. Der Verlust der Lizenz führt zu 60-tägigen Kündigungsfristen für gesponserte Arbeitnehmer, was eine schnelle Umverteilung oder den Abgang erfordert.

Zukünftig stehen weitere Änderungen an: Vorgeschlagen wird, die Mindestaufenthaltsdauer für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis (Indefinite Leave to Remain) auf 10 Jahre zu verdoppeln – mit Ausnahmen für Gutverdiener – sowie die Berechnung der Gehaltsgrenzen vom 25. auf das 50. Perzentil zu verschieben, was viele SOC-Codes weiter anheben würde. Beide Konsultationen wurden Anfang des Jahres abgeschlossen; eine offizielle Änderungsmitteilung wird für später 2026 erwartet.

Empfohlene Maßnahmen: Alle gesponserten Stellen sollten auf die neuen Mindestanforderungen von 41.700 £, B2-Englisch und RQF Level 6 überprüft werden; höhere Kosten für Immigration Skills Charge und Visagebühren sind in den Budgetplanungen für 2027 zu berücksichtigen; und es sollten Notfallpläne für den Fall einer Lizenzsuspendierung entwickelt werden. Frühzeitige Gespräche über Gehaltserhöhungen können hektische Nachverhandlungen bei Verlängerungen im nächsten Sommer vermeiden.
Quelle: MyVisaJobs

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