
Die Fluggesellschaft ITA Airways und sechs Verkehrsgewerkschaften haben am 7. Juli nach einjährigen Verhandlungen einen Entwurf für einen Tarifvertrag erzielt. Die Vereinbarung – noch vorbehaltlich der Zustimmung von Vorstand und Belegschaft – sieht eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 30 % für Bodenpersonal, Kabinenbesatzung und Piloten vor, verlängert den nationalen Luftverkehrs-Kollektivvertrag (CCNL) bis Ende 2027 und den Firmenvertrag bis Ende 2028 und führt Einmalprämien von 1.500 bis 4.500 Euro ein.
Dieser Durchbruch ist strategisch wichtig für Lufthansa, die im Juni 90 % der Anteile an ITA übernommen hat und für die industrielle Ruhe Voraussetzung ist, um den Netzplan 2027 umzusetzen. Die italienische Luftfahrt war in letzter Zeit von wiederkehrenden Streiks betroffen: ITA strich am 5. Juli 122 Flüge aufgrund eines Arbeitskampfs. Gewerkschaftsvertreter betonen, dass das Abkommen „den Wert der Arbeit anerkennt“ und Sozialleistungen wie Essensgutscheine und Zusatzrenten verdoppelt.
Für Mobilitätsfachleute verringert die Vereinbarung die Wahrscheinlichkeit von unternehmensspezifischen Streiks während der geschäftigen Sommerzeit, auch wenn landesweite Streiks im Bereich der Flugsicherung weiterhin geplant sind. Reisende mit ITA-Buchungen im dritten und vierten Quartal sollten dennoch alternative Routen bereithalten, bis der Vertrag ratifiziert und in die Dienstpläne integriert ist.
Der Tarifvertrag passt zudem die Tagegeldsätze an internationale Standards an und führt flexible Teilzeitblöcke im Sommer ein – Änderungen, die ITA-Flugpläne widerstandsfähiger machen könnten, wenn hohe Temperaturen zu Problemen bei der Einsatzplanung der Crew an italienischen Flughäfen führen. Personalabteilungen, die Mitarbeiter nach oder aus Italien versetzen, könnten von einer verbesserten Sitzplatzverfügbarkeit auf den Europa–USA- und inner-europäischen Strecken profitieren, da die Fluggesellschaft ihre Auslastung erhöht.
Dieser Durchbruch ist strategisch wichtig für Lufthansa, die im Juni 90 % der Anteile an ITA übernommen hat und für die industrielle Ruhe Voraussetzung ist, um den Netzplan 2027 umzusetzen. Die italienische Luftfahrt war in letzter Zeit von wiederkehrenden Streiks betroffen: ITA strich am 5. Juli 122 Flüge aufgrund eines Arbeitskampfs. Gewerkschaftsvertreter betonen, dass das Abkommen „den Wert der Arbeit anerkennt“ und Sozialleistungen wie Essensgutscheine und Zusatzrenten verdoppelt.
Für Mobilitätsfachleute verringert die Vereinbarung die Wahrscheinlichkeit von unternehmensspezifischen Streiks während der geschäftigen Sommerzeit, auch wenn landesweite Streiks im Bereich der Flugsicherung weiterhin geplant sind. Reisende mit ITA-Buchungen im dritten und vierten Quartal sollten dennoch alternative Routen bereithalten, bis der Vertrag ratifiziert und in die Dienstpläne integriert ist.
Der Tarifvertrag passt zudem die Tagegeldsätze an internationale Standards an und führt flexible Teilzeitblöcke im Sommer ein – Änderungen, die ITA-Flugpläne widerstandsfähiger machen könnten, wenn hohe Temperaturen zu Problemen bei der Einsatzplanung der Crew an italienischen Flughäfen führen. Personalabteilungen, die Mitarbeiter nach oder aus Italien versetzen, könnten von einer verbesserten Sitzplatzverfügbarkeit auf den Europa–USA- und inner-europäischen Strecken profitieren, da die Fluggesellschaft ihre Auslastung erhöht.
Quelle: Air Journal