
Beschäftigung und Soziale Entwicklung Kanada (ESDC) hat die Tabelle der mittleren Stundenlöhne aktualisiert, die bestimmt, ob Arbeitgeber den LMIA-Prozess (Labour Market Impact Assessment) für Hochlohn- oder Niedriglohnstellen bei der Einstellung ausländischer Fachkräfte anwenden müssen. Die neuen Schwellenwerte, veröffentlicht am 10. Juli 2026, gelten für LMIA-Anträge, die ab dem 17. Juli 2026 eingereicht werden.
Im Rahmen des Programms für vorübergehende ausländische Arbeitskräfte (TFW) fallen Stellen, die den provinziellen oder territorialen Medianlohn plus 20 Prozent erreichen oder übersteigen, in die Hochlohn-Kategorie, während alle darunter als Niedriglohn eingestuft werden.
Wesentliche Änderungen:
- British Columbia: Anstieg von 36,60 CAD auf 38,40 CAD pro Stunde
- Ontario: Anstieg von 36,00 CAD auf 36,92 CAD pro Stunde
- Alberta: neuer Schwellenwert bei 37,50 CAD
- Quebec: Anstieg auf 36,00 CAD
Warum das wichtig ist:
• Risiko der Nichteinhaltung – Ein LMIA-Antrag im falschen Stream kann zur Ablehnung oder zu späteren Durchsetzungsmaßnahmen führen.
• Budgetauswirkungen – Höhere Schwellenwerte können bestimmte Positionen (z. B. Techniker im mittleren Bereich, Einzelhandelsleiter) in die Hochlohn-Kategorie verschieben, was zusätzliche Verpflichtungen im Rahmen des Integrationsplans und mehr Verwaltungsaufwand für Arbeitgeber bedeutet.
• Strategisches Timing – Arbeitgeber mit Angeboten knapp unter den neuen Schwellenwerten haben bis zum 16. Juli Zeit, Anträge zu den aktuellen Sätzen einzureichen; danach müssen die aktualisierten Werte erfüllt werden.
Praktische Tipps für globale Mobilitätsteams:
• Gehaltsmodelle an den neuen Stundenlohnschwellenwerten ausrichten und gegebenenfalls Angebotsbriefe anpassen.
• Zusätzliche Bearbeitungszeit und Kosten für verpflichtende Übergangspläne (erforderlich bei Niedriglohn-LMIAs) in Projektpläne einrechnen.
• Interne Richtlinien für Geschäftsbereiche in den am stärksten von Lohnsteigerungen betroffenen Provinzen wie B.C. und Nunavut aktualisieren, wo der Anstieg mehr als 1,40 CAD pro Stunde beträgt.
ESDC überprüft die Zahlen jährlich anhand der Daten der Arbeitskräfteerhebung von Statistics Canada. Der Starttermin Mitte Juli ist in diesem Jahr jedoch zwei Wochen früher als 2025, was Arbeitgebern weniger Vorlaufzeit gibt. Mobility-Manager sollten daher eine Compliance-Prüfung jeden Juni fest im Kalender verankern, um plötzliche Unzulässigkeiten zu vermeiden.
Im Rahmen des Programms für vorübergehende ausländische Arbeitskräfte (TFW) fallen Stellen, die den provinziellen oder territorialen Medianlohn plus 20 Prozent erreichen oder übersteigen, in die Hochlohn-Kategorie, während alle darunter als Niedriglohn eingestuft werden.
Wesentliche Änderungen:
- British Columbia: Anstieg von 36,60 CAD auf 38,40 CAD pro Stunde
- Ontario: Anstieg von 36,00 CAD auf 36,92 CAD pro Stunde
- Alberta: neuer Schwellenwert bei 37,50 CAD
- Quebec: Anstieg auf 36,00 CAD
Warum das wichtig ist:
• Risiko der Nichteinhaltung – Ein LMIA-Antrag im falschen Stream kann zur Ablehnung oder zu späteren Durchsetzungsmaßnahmen führen.
• Budgetauswirkungen – Höhere Schwellenwerte können bestimmte Positionen (z. B. Techniker im mittleren Bereich, Einzelhandelsleiter) in die Hochlohn-Kategorie verschieben, was zusätzliche Verpflichtungen im Rahmen des Integrationsplans und mehr Verwaltungsaufwand für Arbeitgeber bedeutet.
• Strategisches Timing – Arbeitgeber mit Angeboten knapp unter den neuen Schwellenwerten haben bis zum 16. Juli Zeit, Anträge zu den aktuellen Sätzen einzureichen; danach müssen die aktualisierten Werte erfüllt werden.
Praktische Tipps für globale Mobilitätsteams:
• Gehaltsmodelle an den neuen Stundenlohnschwellenwerten ausrichten und gegebenenfalls Angebotsbriefe anpassen.
• Zusätzliche Bearbeitungszeit und Kosten für verpflichtende Übergangspläne (erforderlich bei Niedriglohn-LMIAs) in Projektpläne einrechnen.
• Interne Richtlinien für Geschäftsbereiche in den am stärksten von Lohnsteigerungen betroffenen Provinzen wie B.C. und Nunavut aktualisieren, wo der Anstieg mehr als 1,40 CAD pro Stunde beträgt.
ESDC überprüft die Zahlen jährlich anhand der Daten der Arbeitskräfteerhebung von Statistics Canada. Der Starttermin Mitte Juli ist in diesem Jahr jedoch zwei Wochen früher als 2025, was Arbeitgebern weniger Vorlaufzeit gibt. Mobility-Manager sollten daher eine Compliance-Prüfung jeden Juni fest im Kalender verankern, um plötzliche Unzulässigkeiten zu vermeiden.
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