
Touristenvisumantragsteller, die das chinesische COVA-System (China Online Visa Application) nutzen, berichteten am 30. Juli, dass ihre Anträge mit der allgemeinen Meldung „Ergänzende Unterlagen erforderlich“ zurückgewiesen wurden, ohne dass konkret angegeben wurde, welche Dokumente fehlen. Das Problem betrifft offenbar mehrere Konsularbezirke, darunter London und Los Angeles, wie Nutzer-Screenshots zeigen. Die Hotlines der Konsulate raten den Antragstellern, alle Dokumente erneut hochzuladen oder persönlich mit ausgedruckten Originalen vorstellig zu werden – was einen der Effizienzvorteile von COVA zunichte macht.
Der Zeitpunkt ist besonders kritisch: Der August ist die Hauptreisezeit für Familienbesuche vor dem Mittherbstfest im September, und Termine in den Visazentren sind bereits knapp. IT-Experten, die mit chinesischen E-Government-Plattformen vertraut sind, vermuten, dass der Fehler auf ein kürzliches Sicherheitsupdate zurückzuführen ist, das die Validierung der Dateiformate verschärft hat. Dadurch schlagen zuvor akzeptierte PDF-Scans bei der Backend-Prüfung fehl.
Bis eine offizielle Lösung vorliegt, empfehlen Fachleute, Dateien auf unter 1 MB zu komprimieren, sie auf Englisch zu benennen und mehrschichtige PDF-Formate zu vermeiden, die automatische Warnungen auslösen können. Für Unternehmen, die Gruppenreisen organisieren, bedeutet der Fehler zusätzlichen Verwaltungsaufwand und möglicherweise die Rückkehr zu Papierformularen, um den Zeitplan einzuhalten. Mobilitätsteams sollten die Antrags-Dashboards täglich überwachen und mehr Vorlaufzeit einplanen, bis das System stabil läuft.
Chinesische Botschaften haben bislang keine offiziellen Mitteilungen veröffentlicht, sollen den Fehler aber an die IT-Abteilung des Außenministeriums weitergeleitet haben.
Der Zeitpunkt ist besonders kritisch: Der August ist die Hauptreisezeit für Familienbesuche vor dem Mittherbstfest im September, und Termine in den Visazentren sind bereits knapp. IT-Experten, die mit chinesischen E-Government-Plattformen vertraut sind, vermuten, dass der Fehler auf ein kürzliches Sicherheitsupdate zurückzuführen ist, das die Validierung der Dateiformate verschärft hat. Dadurch schlagen zuvor akzeptierte PDF-Scans bei der Backend-Prüfung fehl.
Bis eine offizielle Lösung vorliegt, empfehlen Fachleute, Dateien auf unter 1 MB zu komprimieren, sie auf Englisch zu benennen und mehrschichtige PDF-Formate zu vermeiden, die automatische Warnungen auslösen können. Für Unternehmen, die Gruppenreisen organisieren, bedeutet der Fehler zusätzlichen Verwaltungsaufwand und möglicherweise die Rückkehr zu Papierformularen, um den Zeitplan einzuhalten. Mobilitätsteams sollten die Antrags-Dashboards täglich überwachen und mehr Vorlaufzeit einplanen, bis das System stabil läuft.
Chinesische Botschaften haben bislang keine offiziellen Mitteilungen veröffentlicht, sollen den Fehler aber an die IT-Abteilung des Außenministeriums weitergeleitet haben.
Quelle: Reddit / r-Chinatravel