
Internationale Ankünfte am Flughafen Genf mussten am Freitagabend mit Wartezeiten von bis zu zweieinhalb Stunden an den Passkontrollen rechnen, da das Europäische Ein- und Ausreisesystem (EES) unter dem Andrang der Hochsaison im Skigebiet stark belastet war. Der öffentlich-rechtliche Sender RTS beschrieb die Situation als „endlose Schlangen“, die sich über die gesamte Ankunftshalle erstreckten, während einige Fluggesellschaften von verpassten Busanschlüssen zu den Alpenresorts berichteten.
Das zwischen Oktober und November 2025 in der Schweiz eingeführte EES ersetzt die manuelle Passstempelung durch eine biometrische Registrierung für alle Nicht-EU- und Nicht-EFTA-Reisenden. Obwohl das System die Grenzkontrollen beschleunigen und die erlaubte Aufenthaltsdauer automatisch berechnen soll, bringt es mehrere zusätzliche Schritte mit sich: Gesichtserfassung, Vier-Fingerabdruck und eine elektronische Erklärung. Der Flughafen Genf hat die Personalstärke an den Kontrollstellen verdoppelt und ein Krisenteam eingesetzt, um das Gepäck zu bewältigen, das sich angesammelt hat, weil viele Passagiere noch in der Einwanderung feststeckten, während ihre Koffer bereits auf dem Gepäckband lagen.
Das Nadelöhr ist kein rein schweizerisches Problem. In einem gemeinsamen Schreiben an EU-Innenkommissar Magnus Brunner warnten der Airports Council International (Europa), Airlines for Europe und IATA diese Woche, dass chronischer Personalmangel, Softwareprobleme und die geringe Nutzung der Frontex-Voranmeldungs-App in der gesamten Schengen-Zone Wartezeiten von „bis zu zwei Stunden“ verursachen und sich bis zur Sommerspitze auf bis zu vier Stunden ausweiten könnten.
Für die Schweiz ist das Risiko für den Ruf besonders hoch. Das Land wirbt mit Effizienz und zieht jeden Winter Hunderttausende Skifahrer aus Großbritannien und den USA an; negative Berichte in den sozialen Medien über dreistündige Warteschlangen könnten den Verkehr der nächsten Saison nach Österreich oder Italien umleiten. Reiseveranstalter raten bereits jetzt Geschäftsreisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen und Pufferzeiten für unmittelbar nach der Landung geplante Termine einzuplanen.
Mit Blick auf die Zukunft kündigt die Schweizer Grenzpolizei ein Software-Update für März an, das jede Transaktion um 30 Sekunden beschleunigen soll. Fluggesellschaften drängen Bern, spezielle Fast-Track-Spuren für Premium-Passagiere und Global-Entry-ähnliche Kioske für Vielflieger zu genehmigen. Personalabteilungen sollten mobile Mitarbeiter über mögliche Verzögerungen informieren, sie zur Voranmeldung ermutigen und die Notfallpläne der Airlines für Anschlussflüge im Auge behalten.
Das zwischen Oktober und November 2025 in der Schweiz eingeführte EES ersetzt die manuelle Passstempelung durch eine biometrische Registrierung für alle Nicht-EU- und Nicht-EFTA-Reisenden. Obwohl das System die Grenzkontrollen beschleunigen und die erlaubte Aufenthaltsdauer automatisch berechnen soll, bringt es mehrere zusätzliche Schritte mit sich: Gesichtserfassung, Vier-Fingerabdruck und eine elektronische Erklärung. Der Flughafen Genf hat die Personalstärke an den Kontrollstellen verdoppelt und ein Krisenteam eingesetzt, um das Gepäck zu bewältigen, das sich angesammelt hat, weil viele Passagiere noch in der Einwanderung feststeckten, während ihre Koffer bereits auf dem Gepäckband lagen.
Das Nadelöhr ist kein rein schweizerisches Problem. In einem gemeinsamen Schreiben an EU-Innenkommissar Magnus Brunner warnten der Airports Council International (Europa), Airlines for Europe und IATA diese Woche, dass chronischer Personalmangel, Softwareprobleme und die geringe Nutzung der Frontex-Voranmeldungs-App in der gesamten Schengen-Zone Wartezeiten von „bis zu zwei Stunden“ verursachen und sich bis zur Sommerspitze auf bis zu vier Stunden ausweiten könnten.
Für die Schweiz ist das Risiko für den Ruf besonders hoch. Das Land wirbt mit Effizienz und zieht jeden Winter Hunderttausende Skifahrer aus Großbritannien und den USA an; negative Berichte in den sozialen Medien über dreistündige Warteschlangen könnten den Verkehr der nächsten Saison nach Österreich oder Italien umleiten. Reiseveranstalter raten bereits jetzt Geschäftsreisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen und Pufferzeiten für unmittelbar nach der Landung geplante Termine einzuplanen.
Mit Blick auf die Zukunft kündigt die Schweizer Grenzpolizei ein Software-Update für März an, das jede Transaktion um 30 Sekunden beschleunigen soll. Fluggesellschaften drängen Bern, spezielle Fast-Track-Spuren für Premium-Passagiere und Global-Entry-ähnliche Kioske für Vielflieger zu genehmigen. Personalabteilungen sollten mobile Mitarbeiter über mögliche Verzögerungen informieren, sie zur Voranmeldung ermutigen und die Notfallpläne der Airlines für Anschlussflüge im Auge behalten.
Quelle: Swiss Observer