
Der alljährliche Osterreiseverkehr in der Schweiz hat erneut den A2-Korridor lahmgelegt: Am Nachmittag des 6. April staute sich der Verkehr vor dem Gotthard-Strassentunnel auf bis zu 21 Kilometer, und in den frühen Morgenstunden des 7. April reichte der Stau immer noch über einen Kilometer. Der Touring Club Schweiz (TCS) meldete einzelne Verzögerungen von bis zu 3 Stunden und 30 Minuten, was die Kantonspolizei Uri zu Notfallmaßnahmen im Stau-Management veranlasste. Bis 04:00 Uhr am 7. April hatte sich der Stau „praktisch aufgelöst“, doch die Behörden warnen, dass der Rückreiseverkehr am Ostermontag die Blockade erneut auslösen könnte.
Der Gotthard-Tunnel ist eine wichtige Verkehrsader für den grenzüberschreitenden Handel – er verbindet Basel und Zürich mit Mailand – und die chronischen Osterstaus werden zunehmend als infrastrukturelles Risiko gesehen. Transportunternehmen, die frische Waren und Expresspakete befördern, sahen sich mit Kettenverzögerungen konfrontiert, während die SBB ankündigte, dass einige ausgebuchte EuroCity-Züge durch den Gotthard-Basistunnel Boarding-Beschränkungen einführen könnten, um Überfüllung zu vermeiden.
Das fünfstufige „Staumanagement“-Konzept des Kantons Uri – mit Zugangsbeschränkungen an Auffahrten, Patrouillen auf Ausweichrouten durch Dörfer und der Veröffentlichung von Live-Wartezeiten – erwies sich als weitgehend wirksam, um Nebenstrecken offen zu halten. Dennoch berichten lokale Handelskammern, dass kleine Einzelhändler unter den umgeleiteten Verkehrsströmen litten. Geschäftsreisende werden dazu angehalten, alternative Routen über den San Bernardino (A13) oder den Lötschberg-Autozug zu nutzen oder für zeitkritische Fahrten auf die Bahn umzusteigen.
Langfristig dürfte der Druck für den zweiten Gotthard-Strassentunnel, dessen Eröffnung für 2032 geplant ist, sowie für eine dynamische Mautregelung in Spitzenfreizeitszeiten zunehmen – eine Idee, die bisher aus Gründen der Gerechtigkeit abgelehnt wurde, nun aber angesichts der Klimaziele und des angestrebten Verkehrsmodalwechsels wieder auf der politischen Agenda steht. Für den Sommer-Höhepunkt 2026 werden bereits gestaffelte Ferienzeiten in den Kantonen modelliert, um die Nachfrage zu entzerren. Logistikexperten warnen jedoch, dass ein Anstieg des italienischen Tourismus nach der Expo 2026 die Situation verschärfen wird, sofern die Kapazitäten über die Alpen nicht erweitert werden.
Der Gotthard-Tunnel ist eine wichtige Verkehrsader für den grenzüberschreitenden Handel – er verbindet Basel und Zürich mit Mailand – und die chronischen Osterstaus werden zunehmend als infrastrukturelles Risiko gesehen. Transportunternehmen, die frische Waren und Expresspakete befördern, sahen sich mit Kettenverzögerungen konfrontiert, während die SBB ankündigte, dass einige ausgebuchte EuroCity-Züge durch den Gotthard-Basistunnel Boarding-Beschränkungen einführen könnten, um Überfüllung zu vermeiden.
Das fünfstufige „Staumanagement“-Konzept des Kantons Uri – mit Zugangsbeschränkungen an Auffahrten, Patrouillen auf Ausweichrouten durch Dörfer und der Veröffentlichung von Live-Wartezeiten – erwies sich als weitgehend wirksam, um Nebenstrecken offen zu halten. Dennoch berichten lokale Handelskammern, dass kleine Einzelhändler unter den umgeleiteten Verkehrsströmen litten. Geschäftsreisende werden dazu angehalten, alternative Routen über den San Bernardino (A13) oder den Lötschberg-Autozug zu nutzen oder für zeitkritische Fahrten auf die Bahn umzusteigen.
Langfristig dürfte der Druck für den zweiten Gotthard-Strassentunnel, dessen Eröffnung für 2032 geplant ist, sowie für eine dynamische Mautregelung in Spitzenfreizeitszeiten zunehmen – eine Idee, die bisher aus Gründen der Gerechtigkeit abgelehnt wurde, nun aber angesichts der Klimaziele und des angestrebten Verkehrsmodalwechsels wieder auf der politischen Agenda steht. Für den Sommer-Höhepunkt 2026 werden bereits gestaffelte Ferienzeiten in den Kantonen modelliert, um die Nachfrage zu entzerren. Logistikexperten warnen jedoch, dass ein Anstieg des italienischen Tourismus nach der Expo 2026 die Situation verschärfen wird, sofern die Kapazitäten über die Alpen nicht erweitert werden.
Quelle: blue News