
Das US-Arbeitsministerium (DOL) hat am 20. April stillschweigend einen Entwurf für eine Verordnung veröffentlicht, die die verpflichtenden Mindestlöhne für H-1B-Fachkräfte anheben würde. Der Vorschlag, der zur Vorab-Beteiligung veröffentlicht wurde, sieht vor, alle vier Lohnstufen um etwa 15 bis 20 Prozentpunkte anzuheben – Stufe 1 würde von der 17. auf die 34. Perzentile der Occupational Employment and Wage Statistics-Daten steigen, während Stufe 4 von der 67. auf die 88. Perzentile klettern würde. Sollte die Regelung endgültig verabschiedet werden, würde sie Elemente der Trump-Ära-Übergangsverordnung von 2020 wiederbeleben, die damals aus verfahrensrechtlichen Gründen gerichtlich gestoppt wurde. Diesmal folgt das DOL jedoch dem formellen Anhörungsprozess, was eine rechtliche Anfechtung erschwert.
Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass die Erhöhungen viele Einstiegspositionen im H-1B-Bereich in kostengünstigeren Regionen faktisch eliminieren und Unternehmen zwingen würden, ihre Gehaltsbudgets insbesondere in den Bereichen MINT, Gesundheitswesen und Hochschulbildung neu zu strukturieren. Für multinationale Unternehmen sind die Auswirkungen erheblich: Höhere Mindestlöhne würden interne Gehaltsstrukturen durcheinanderbringen, globale Arbeitskostenmodelle verkomplizieren und könnten den innerbetrieblichen Transfer von Mitarbeitern mit H-1B-Status erschweren. Einige Unternehmen könnten daher auf Nearshore-Standorte in Kanada oder Mexiko ausweichen oder vermehrt auf Remote-Arbeit im Ausland setzen, um die Arbeitskosten auszugleichen.
Universitäten warnen, dass Postdoktorandenstellen – die bereits mit knappen Fördermitteln auskommen müssen – dadurch untragbar werden könnten. Der Entwurf wird nach der formellen Veröffentlichung im Federal Register eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsphase durchlaufen. Arbeitgeber sollten daher jetzt damit beginnen, die Auswirkungen auf Gehälter in verschiedenen Berufsgruppen zu analysieren, Positionen zu identifizieren, die die neuen Mindestanforderungen nicht mehr erfüllen, und Stellungnahmen mit arbeitsmarktbezogenen Daten vorzubereiten. Zudem sollten sie mögliche Übergangsregelungen oder eine gestaffelte Umsetzung beobachten, die kurzfristige Störungen abmildern könnten.
Da die Lohnfestsetzungen nicht nur für H-1B-Anträge, sondern auch für das PERM-Verfahren zur Green-Card-Vergabe maßgeblich sind, hätte die Regelung langfristige Folgen für dauerhafte Einwanderungsstrategien. Unternehmen, die PERM-Anträge auf Basis der aktuellen Löhne gestellt haben, könnten bei Inkrafttreten der neuen Regelung vor der Zertifizierung mit Nachforderungen konfrontiert werden.
Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass die Erhöhungen viele Einstiegspositionen im H-1B-Bereich in kostengünstigeren Regionen faktisch eliminieren und Unternehmen zwingen würden, ihre Gehaltsbudgets insbesondere in den Bereichen MINT, Gesundheitswesen und Hochschulbildung neu zu strukturieren. Für multinationale Unternehmen sind die Auswirkungen erheblich: Höhere Mindestlöhne würden interne Gehaltsstrukturen durcheinanderbringen, globale Arbeitskostenmodelle verkomplizieren und könnten den innerbetrieblichen Transfer von Mitarbeitern mit H-1B-Status erschweren. Einige Unternehmen könnten daher auf Nearshore-Standorte in Kanada oder Mexiko ausweichen oder vermehrt auf Remote-Arbeit im Ausland setzen, um die Arbeitskosten auszugleichen.
Universitäten warnen, dass Postdoktorandenstellen – die bereits mit knappen Fördermitteln auskommen müssen – dadurch untragbar werden könnten. Der Entwurf wird nach der formellen Veröffentlichung im Federal Register eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsphase durchlaufen. Arbeitgeber sollten daher jetzt damit beginnen, die Auswirkungen auf Gehälter in verschiedenen Berufsgruppen zu analysieren, Positionen zu identifizieren, die die neuen Mindestanforderungen nicht mehr erfüllen, und Stellungnahmen mit arbeitsmarktbezogenen Daten vorzubereiten. Zudem sollten sie mögliche Übergangsregelungen oder eine gestaffelte Umsetzung beobachten, die kurzfristige Störungen abmildern könnten.
Da die Lohnfestsetzungen nicht nur für H-1B-Anträge, sondern auch für das PERM-Verfahren zur Green-Card-Vergabe maßgeblich sind, hätte die Regelung langfristige Folgen für dauerhafte Einwanderungsstrategien. Unternehmen, die PERM-Anträge auf Basis der aktuellen Löhne gestellt haben, könnten bei Inkrafttreten der neuen Regelung vor der Zertifizierung mit Nachforderungen konfrontiert werden.
Quelle: VisaPro Immigration Blog
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