
Erstmals seit 17 Jahren bearbeiten die Indische Botschaft in Abu Dhabi und das Konsulat in Dubai direkt Pass-, Visum- und Beglaubigungsangelegenheiten, nachdem die Verträge mit externen Dienstleistern am 30. Juni ausgelaufen sind. Die plötzliche Umstellung – ausgelöst durch rechtliche Herausforderungen, die die Übergabe an einen neuen Single-Window-Anbieter verzögerten – führte zwar zu vorübergehenden Engpässen, senkte aber auch die zuvor von Zwischenhändlern erhobenen Servicegebühren deutlich.
Seit dem 1. Juli sind spontane Vorsprachen eingeschränkt; das Konsulat arbeitet nun ausschließlich nach Terminvereinbarung über ein neues Portal (book.passportindiauae.com), während die Botschaft ein zweistündiges Fenster für Neugeborenenpässe und Notfallbescheinigungen anbietet. Die tägliche Bearbeitungszahl stabilisierte sich bei etwa 1.500 Fällen – nahe der Kapazität des früheren Outsourcing-Systems – doch bilden sich schnell Warteschlangen, sobald die Portal-Termine täglich um 20 Uhr freigeschaltet werden.
Die Gebühren sind gleichzeitig gestiegen: Eine reguläre Passverlängerung kostet nun 450 Dirham statt bisher 285 Dirham, die erste größere Anpassung seit 2012. Die Bezahlung erfolgt vorerst nur bar, und die Vertretungen warnen vor Agenten, die gegen Gebühr „Garantien“ für Termine versprechen. Die Botschaft hat eine gebührenfreie Hotline (800 INDIA) sowie einen WhatsApp-Kanal für Beschwerden eingerichtet.
Für die 3,5 Millionen indischen Staatsbürger in den VAE und deren Arbeitgeber bedeutet der Übergang eine strengere Planung. Personalabteilungen sollten Mitarbeiter daran erinnern, dass nur der Antragsteller selbst (bzw. Eltern von Minderjährigen) die Dienststellen betreten dürfen und alle erforderlichen Unterlagen im Original sowie in Kopie mitzubringen sind. Da das zukünftige ICAC-Outsourcing-Modell weiterhin vor Gericht verhandelt wird, könnte die interne Bearbeitung noch Monate andauern. Unternehmen sollten daher in ihren Mobilitätsplänen mehr Vorlaufzeit für Passverlängerungen und Beglaubigungen einplanen.
Seit dem 1. Juli sind spontane Vorsprachen eingeschränkt; das Konsulat arbeitet nun ausschließlich nach Terminvereinbarung über ein neues Portal (book.passportindiauae.com), während die Botschaft ein zweistündiges Fenster für Neugeborenenpässe und Notfallbescheinigungen anbietet. Die tägliche Bearbeitungszahl stabilisierte sich bei etwa 1.500 Fällen – nahe der Kapazität des früheren Outsourcing-Systems – doch bilden sich schnell Warteschlangen, sobald die Portal-Termine täglich um 20 Uhr freigeschaltet werden.
Die Gebühren sind gleichzeitig gestiegen: Eine reguläre Passverlängerung kostet nun 450 Dirham statt bisher 285 Dirham, die erste größere Anpassung seit 2012. Die Bezahlung erfolgt vorerst nur bar, und die Vertretungen warnen vor Agenten, die gegen Gebühr „Garantien“ für Termine versprechen. Die Botschaft hat eine gebührenfreie Hotline (800 INDIA) sowie einen WhatsApp-Kanal für Beschwerden eingerichtet.
Für die 3,5 Millionen indischen Staatsbürger in den VAE und deren Arbeitgeber bedeutet der Übergang eine strengere Planung. Personalabteilungen sollten Mitarbeiter daran erinnern, dass nur der Antragsteller selbst (bzw. Eltern von Minderjährigen) die Dienststellen betreten dürfen und alle erforderlichen Unterlagen im Original sowie in Kopie mitzubringen sind. Da das zukünftige ICAC-Outsourcing-Modell weiterhin vor Gericht verhandelt wird, könnte die interne Bearbeitung noch Monate andauern. Unternehmen sollten daher in ihren Mobilitätsplänen mehr Vorlaufzeit für Passverlängerungen und Beglaubigungen einplanen.
Quelle: Gulf News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Vereinigte Arabische Emirate.Mehr von Vereinigte Arabische Emirate
Alle anzeigen
Waldbrände in Frankreich, Hitzewellen und Engpässe im Schengen-Raum stören die Sommerreisen der VAE nach Europa
Reisen in die VAE: Europäische Urlaube stehen vor neuer Herausforderung – Waldbrände in Frankreich erschweren die ohnehin schon schwierige Saison