
Fast drei Wochen lang gab es über Finnlands Seenplatte eine Zone intensiver Störungen des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS). Am 18. September erreichte die Situation ihren Höhepunkt: Laut dem unabhängigen Luftfahrtrisiko-Monitor FlySafe meldeten 100 % der Flugzeuge im Korridor bei 61° N, 26–27° E verschlechterte Navigationssignale. Die Störzone, die vom Finnischen Meerbusen ins Landesinnere vordringt, betrifft nun mehrere Inlands- und Regionalflugrouten zwischen Helsinki-Vantaa, Ostfinnland und der russischen Grenzregion.
Die von FlySafe durch Crowdsourcing ausgewerteten ADS-B-Daten zeigen, dass die Finnland-Fluginformationsregion (FIR) am 18. September im Durchschnitt nur 6,5 % gestörte Signale verzeichnete, während die lokale Störzone im Landesinneren bereits gesättigt war. Helsinki-Vantaa verzeichnete am Donnerstag 507 Flugbewegungen – im normalen Bereich –, was bestätigt, dass der Flugbetrieb dank inertialer und bodengestützter Backup-Systeme weiterhin möglich ist. Dennoch werden Fluglotsen angewiesen, die Crews auf mögliche Ausfälle der Satellitennavigation vorzubereiten, alternative Flughäfen zu überprüfen und sicherzustellen, dass die erforderlichen Navigationsleistungsminima (RNP) auch ohne GNSS eingehalten werden können.
Die finnische Verkehrs- und Kommunikationsbehörde Traficom hat in diesem Jahr bereits über 180 GNSS-Störmeldungen registriert, die meisten davon im Südosten des Landes. Die Grenzpolizei führt die Störungen nicht auf einen bestimmten Akteur zurück, doch Verteidigungsanalysten weisen darauf hin, dass ähnliche Aktivitäten während jüngster Militärübungen auf russischer Seite der Grenze beobachtet wurden.
Nach den Vorgaben der EU-Luftfahrtagentur EASA (SIB 2022-02) sind Fluggesellschaften verpflichtet, schwerwiegende GNSS-Ausfälle zu melden und sicherzustellen, dass Flugmanagementsysteme nahtlos auf inertiale Referenzsysteme oder DME/DME-Updates umschalten.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Vorfall eine Erinnerung daran, dass technologiegestützte Grenzverfahren wie das Schengen-Ein- und Ausreisesystem (EES) auf präzise, zeitgestempelte Standortdaten angewiesen sind. Anhaltende Störungen könnten die Bearbeitungszeiten an eGates verlängern oder vorübergehend eine manuelle Stempelung an Land- und Luftgrenzen erforderlich machen. Reisende, die zu Meetings in Lappeenranta, Mikkeli oder Kuopio unterwegs sind, müssen mit Umleitungen rechnen, die die Flugzeit verlängern und Anschlussflüge verzögern können.
Praktische Tipps:
• Erkundigen Sie sich am Reisetag morgens bei der Fluggesellschaft, ob Ihr Flug von geänderten Routen betroffen ist.
• Planen Sie bei Anschlussflügen in Helsinki-Vantaa nach Ostfinnland zusätzliche Umsteigezeit ein.
• Bewahren Sie Papier- oder Offline-Kopien digitaler Bordkarten und Hotelbuchungen auf, falls die mobile Datenverbindung durch breitbandige Störungen beeinträchtigt wird.
Die von FlySafe durch Crowdsourcing ausgewerteten ADS-B-Daten zeigen, dass die Finnland-Fluginformationsregion (FIR) am 18. September im Durchschnitt nur 6,5 % gestörte Signale verzeichnete, während die lokale Störzone im Landesinneren bereits gesättigt war. Helsinki-Vantaa verzeichnete am Donnerstag 507 Flugbewegungen – im normalen Bereich –, was bestätigt, dass der Flugbetrieb dank inertialer und bodengestützter Backup-Systeme weiterhin möglich ist. Dennoch werden Fluglotsen angewiesen, die Crews auf mögliche Ausfälle der Satellitennavigation vorzubereiten, alternative Flughäfen zu überprüfen und sicherzustellen, dass die erforderlichen Navigationsleistungsminima (RNP) auch ohne GNSS eingehalten werden können.
Die finnische Verkehrs- und Kommunikationsbehörde Traficom hat in diesem Jahr bereits über 180 GNSS-Störmeldungen registriert, die meisten davon im Südosten des Landes. Die Grenzpolizei führt die Störungen nicht auf einen bestimmten Akteur zurück, doch Verteidigungsanalysten weisen darauf hin, dass ähnliche Aktivitäten während jüngster Militärübungen auf russischer Seite der Grenze beobachtet wurden.
Nach den Vorgaben der EU-Luftfahrtagentur EASA (SIB 2022-02) sind Fluggesellschaften verpflichtet, schwerwiegende GNSS-Ausfälle zu melden und sicherzustellen, dass Flugmanagementsysteme nahtlos auf inertiale Referenzsysteme oder DME/DME-Updates umschalten.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Vorfall eine Erinnerung daran, dass technologiegestützte Grenzverfahren wie das Schengen-Ein- und Ausreisesystem (EES) auf präzise, zeitgestempelte Standortdaten angewiesen sind. Anhaltende Störungen könnten die Bearbeitungszeiten an eGates verlängern oder vorübergehend eine manuelle Stempelung an Land- und Luftgrenzen erforderlich machen. Reisende, die zu Meetings in Lappeenranta, Mikkeli oder Kuopio unterwegs sind, müssen mit Umleitungen rechnen, die die Flugzeit verlängern und Anschlussflüge verzögern können.
Praktische Tipps:
• Erkundigen Sie sich am Reisetag morgens bei der Fluggesellschaft, ob Ihr Flug von geänderten Routen betroffen ist.
• Planen Sie bei Anschlussflügen in Helsinki-Vantaa nach Ostfinnland zusätzliche Umsteigezeit ein.
• Bewahren Sie Papier- oder Offline-Kopien digitaler Bordkarten und Hotelbuchungen auf, falls die mobile Datenverbindung durch breitbandige Störungen beeinträchtigt wird.
Quelle: FlySafe
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Finnland.Mehr von Finnland
Alle anzeigen
EU-Erweiterungskommissar besucht Helsinki; Finnland knüpft Beitritt an künftige Reformen der Arbeitsmobilität
Mehrere vorübergehende Gefahrenbereiche über Finnland am 18. September erklärt; Allgemeine Luftfahrt wird zur Überprüfung der NOTAMs aufgefordert