
Französische Arbeitgeber mit mehr als zehn Beschäftigten sehen sich seit dem 1. Januar 2026 mit höheren Lohnnebenkosten konfrontiert, da neue Sätze für den „Versement Mobilité“ in Kraft getreten sind. Die Transportabgabe, die ausschließlich der Finanzierung lokaler Nahverkehrsnetze dient, wurde neu indexiert und steigt in zwölf Metropolregionen, darunter Paris, Lyon und Toulouse, um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte.
Das Wirtschaftsministerium hat zudem den neuen „Versement Mobilité Rural et Régional“ (VMRR) eingeführt, der es Regionen ermöglicht, die Abgabe auch in bisher befreiten ländlichen Gemeinden zu erheben.
Für globale Mobilitätsteams ist die Änderung besonders relevant, da viele multinationale Unternehmen Schattenabrechnungen oder geteilte Verträge für Expatriates nutzen. Eine fehlerhafte Berechnung der Abgabe kann zu URSSAF-Prüfungen sowie Nachzahlungen mit 5 % Zinsen und Strafen führen. Unternehmen, die Mitarbeiter an mehreren französischen Standorten einsetzen, müssen nun den tatsächlichen Arbeitsort der Beschäftigten monatlich auf Gemeindeebene erfassen, um den korrekten Satz anzuwenden – eine Herausforderung angesichts hybrider Arbeitsmodelle.
Personalexperten empfehlen, die Lohnabrechnungssoftware umgehend zu aktualisieren und die Kostenkalkulation für Einsätze zu überprüfen: Bei einem Bruttomonatsgehalt von 6.000 € in der Großraum-Paris-Zone führt der Anstieg von 2,95 % auf 3,05 % zu Mehrkosten von etwa 60 € pro Monat und Mitarbeiter. Mobilitätsbudgets, die Transportzuschüsse „brutto aufschlagen“, sollten neu berechnet werden, um Kostenüberschreitungen zu vermeiden.
Die Regierung begründet die Erhöhung mit der Notwendigkeit, Betriebssubventionen für neue emissionsarme Busflotten zu finanzieren und Einnahmeverluste durch das eingefrorene Kraftstoffsteuerjahr 2025 auszugleichen. Der Wirtschaftsverband MEDEF warnt jedoch, dass die steigende Lohnnebenkostenbelastung die Attraktivität Frankreichs für zentrale Unternehmensfunktionen mindert und nach dem Brexit Nearshoring-Projekte erschweren könnte.
Blickt man voraus, ist für den 1. Juli 2026 eine Zwischenüberprüfung geplant, bei der weitere Erhöhungen möglich sind, falls sich die Fahrgeldeinnahmen nicht verbessern. Unternehmen mit vielen Pendlern werden ermutigt, an Tagen mit hohen Sätzen verstärkt Homeoffice zu fördern oder nachhaltige Mobilitätspakete anzubieten, die bis zu 800 € pro Jahr sozialabgabenfrei bleiben.
Das Wirtschaftsministerium hat zudem den neuen „Versement Mobilité Rural et Régional“ (VMRR) eingeführt, der es Regionen ermöglicht, die Abgabe auch in bisher befreiten ländlichen Gemeinden zu erheben.
Für globale Mobilitätsteams ist die Änderung besonders relevant, da viele multinationale Unternehmen Schattenabrechnungen oder geteilte Verträge für Expatriates nutzen. Eine fehlerhafte Berechnung der Abgabe kann zu URSSAF-Prüfungen sowie Nachzahlungen mit 5 % Zinsen und Strafen führen. Unternehmen, die Mitarbeiter an mehreren französischen Standorten einsetzen, müssen nun den tatsächlichen Arbeitsort der Beschäftigten monatlich auf Gemeindeebene erfassen, um den korrekten Satz anzuwenden – eine Herausforderung angesichts hybrider Arbeitsmodelle.
Personalexperten empfehlen, die Lohnabrechnungssoftware umgehend zu aktualisieren und die Kostenkalkulation für Einsätze zu überprüfen: Bei einem Bruttomonatsgehalt von 6.000 € in der Großraum-Paris-Zone führt der Anstieg von 2,95 % auf 3,05 % zu Mehrkosten von etwa 60 € pro Monat und Mitarbeiter. Mobilitätsbudgets, die Transportzuschüsse „brutto aufschlagen“, sollten neu berechnet werden, um Kostenüberschreitungen zu vermeiden.
Die Regierung begründet die Erhöhung mit der Notwendigkeit, Betriebssubventionen für neue emissionsarme Busflotten zu finanzieren und Einnahmeverluste durch das eingefrorene Kraftstoffsteuerjahr 2025 auszugleichen. Der Wirtschaftsverband MEDEF warnt jedoch, dass die steigende Lohnnebenkostenbelastung die Attraktivität Frankreichs für zentrale Unternehmensfunktionen mindert und nach dem Brexit Nearshoring-Projekte erschweren könnte.
Blickt man voraus, ist für den 1. Juli 2026 eine Zwischenüberprüfung geplant, bei der weitere Erhöhungen möglich sind, falls sich die Fahrgeldeinnahmen nicht verbessern. Unternehmen mit vielen Pendlern werden ermutigt, an Tagen mit hohen Sätzen verstärkt Homeoffice zu fördern oder nachhaltige Mobilitätspakete anzubieten, die bis zu 800 € pro Jahr sozialabgabenfrei bleiben.
Quelle: Ministry of Economy (France)