
Am 13. Januar 2026 veröffentlichte das Department of Homeland Security die lang erwartete endgültige Regelung, die das Auswahlverfahren für H-1B-Cap-Registrierungen ab der Saison 2027 (voraussichtlich März 2026) grundlegend verändert. Statt der bisherigen Zufallsauswahl erhält jede elektronische Registrierung künftig Gewichtungspunkte, basierend auf dem vom Arbeitgeber angebotenen Lohnniveau laut Department of Labor: 10 Punkte für Stufe 4, 7 für Stufe 3, 3 für Stufe 2 und 1 für Stufe 1. DHS argumentiert, dass dieses System höher bezahlte Stellen bevorzugt und Mehrfachanmeldungen für denselben Begünstigten eindämmt. (millercanfield.com)
Die Regelung behält die Registrierungsgebühr von 215 US-Dollar sowie die 2025 eingeführte begünstigtenorientierte Auswahl bei, hebt jedoch das Verbot von Anmeldungen durch verbundene Unternehmen auf, da das lohngewichtete Modell als wirksameres Mittel gegen Betrug gilt. Arbeitgeber müssen weiterhin bestätigen, dass der angebotene Lohn mindestens dem ortsüblichen Lohn für die jeweilige Tätigkeit und Region entspricht.
Für Technologieunternehmen, Beratungsfirmen und Universitäten bedeutet die Änderung eine strategische Anpassung der Gehaltsmodelle. Registrierungen mit niedrigeren Lohnstufen haben deutlich geringere Chancen, was Arbeitgeber unter Druck setzt, mindestens Lohnstufe 3 (oft 30–40 % über dem Einstiegsniveau) zu budgetieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Einwanderungsrechtliche Berater erwarten im Februar eine starke Nachfrage nach Feststellungen zum ortsüblichen Lohn und Gehaltsumfragen.
Start-ups und gemeinnützige Organisationen warnen, dass die Regelung kleinere Budgets und ländliche Regionen mit tendenziell niedrigeren Löhnen benachteiligen könnte. DHS entgegnet, dass kap-freie Arbeitgeber (Universitäten, Forschungseinrichtungen und angeschlossene Krankenhäuser) nicht betroffen sind und die lohnbasierte Priorisierung dem Kongressziel entspricht, „die Besten und Klügsten anzuziehen“.
Unternehmen sollten jetzt mit internen Prüfungen beginnen: Kandidaten für das Geschäftsjahr 2027 identifizieren, Gehaltsbänder überprüfen und Lohnquellen frühzeitig sichern. HR-Systeme müssen aktualisiert werden, um Lohnstufen-Bestätigungen für mögliche Nachweise (Requests for Evidence) zu erfassen. Schulungen für Personalverantwortliche zur neuen Lotterie-Logik sind unerlässlich, um realistische Erwartungen zu setzen.
Die Regelung behält die Registrierungsgebühr von 215 US-Dollar sowie die 2025 eingeführte begünstigtenorientierte Auswahl bei, hebt jedoch das Verbot von Anmeldungen durch verbundene Unternehmen auf, da das lohngewichtete Modell als wirksameres Mittel gegen Betrug gilt. Arbeitgeber müssen weiterhin bestätigen, dass der angebotene Lohn mindestens dem ortsüblichen Lohn für die jeweilige Tätigkeit und Region entspricht.
Für Technologieunternehmen, Beratungsfirmen und Universitäten bedeutet die Änderung eine strategische Anpassung der Gehaltsmodelle. Registrierungen mit niedrigeren Lohnstufen haben deutlich geringere Chancen, was Arbeitgeber unter Druck setzt, mindestens Lohnstufe 3 (oft 30–40 % über dem Einstiegsniveau) zu budgetieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Einwanderungsrechtliche Berater erwarten im Februar eine starke Nachfrage nach Feststellungen zum ortsüblichen Lohn und Gehaltsumfragen.
Start-ups und gemeinnützige Organisationen warnen, dass die Regelung kleinere Budgets und ländliche Regionen mit tendenziell niedrigeren Löhnen benachteiligen könnte. DHS entgegnet, dass kap-freie Arbeitgeber (Universitäten, Forschungseinrichtungen und angeschlossene Krankenhäuser) nicht betroffen sind und die lohnbasierte Priorisierung dem Kongressziel entspricht, „die Besten und Klügsten anzuziehen“.
Unternehmen sollten jetzt mit internen Prüfungen beginnen: Kandidaten für das Geschäftsjahr 2027 identifizieren, Gehaltsbänder überprüfen und Lohnquellen frühzeitig sichern. HR-Systeme müssen aktualisiert werden, um Lohnstufen-Bestätigungen für mögliche Nachweise (Requests for Evidence) zu erfassen. Schulungen für Personalverantwortliche zur neuen Lotterie-Logik sind unerlässlich, um realistische Erwartungen zu setzen.
Quelle: Miller Canfield Client Alert