
Ein neuer Forschungsbericht der Teamsters Canada, veröffentlicht am 17. April, zeigt, dass die Genehmigungen für Labour Market Impact Assessment (LMIA) für Fernfahrerstellen von 1.950 im Jahr 2010 auf über 8.200 im Jahr 2024 gestiegen sind – ein Anstieg von 320 % innerhalb von 14 Jahren. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Zahlen, die aus Bundesprogrammdaten stammen, die durch Informationsfreiheitsanfragen erhalten wurden, belegen, dass Arbeitgeber das Programm für temporäre ausländische Arbeitskräfte (TFWP) zunehmend als „dauerhaftes Geschäftsmodell“ nutzen, anstatt Löhne zu erhöhen und Arbeitsbedingungen zu verbessern, um heimische Fahrer zu gewinnen.
Der Güterverkehr macht 35 % des kanadischen Handelswerts aus, und der chronische Fahrermangel bereitet Exporteuren und Einzelhändlern seit langem Sorgen. Die Bundesregierung reagierte, indem sie den Beruf in gezielte Express-Entry-Auslosungen aufnahm und eine sektorspezifische LMIA-Bearbeitung ermöglichte. Kritiker bemängeln jedoch, dass diese kurzfristige Lösung zu einer Abhängigkeit geführt hat: Ausländische Fahrer machen inzwischen schätzungsweise 14 % der Fernfahrer-Belegschaft landesweit aus, in einigen Prärieprovinzen liegt der Anteil sogar über 25 %.
Der Bericht weist zudem auf Compliance-Probleme hin. Teamsters-Ermittler dokumentierten Fälle von 5.000-Dollar-Rekrutierungsgebühren, unbezahlten Überstunden und Fahrern, die in ihren Lastwagen schlafen mussten, weil die vom Arbeitgeber bereitgestellten Unterkünfte die Inspektionen nicht bestanden. Da Arbeitserlaubnisse an den Arbeitgeber gebunden sind, zögern viele Migranten, Beschwerden einzureichen, aus Angst vor Kündigung und Abschiebung.
Für Fuhrparkbetreiber deuten die Ergebnisse auf eine strengere Kontrolle hin. Der Regulierungsplan Ottawas für 2026-2028 sieht bereits vor, bei wiederholten Verstößen gegen das TFWP die Lizenz zu suspendieren und Compliance-Audits verpflichtend zu veröffentlichen. Verlängerte Durchsetzungsmaßnahmen könnten zu Fahrermangel führen, weshalb Verlader sich darauf einstellen sollten.
Branchenverbände warnen, dass ohne ausländische Arbeitskräfte die Frachtraten stark steigen und Lieferketten leiden würden. Sie fordern die Regierung auf, die Anerkennung ausländischer Führerscheine zu beschleunigen und das Einwanderungsprogramm „Rural Renewal“ auszuweiten, damit Migranten schneller eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten – eine Lösung, die auch die Gewerkschaft unterstützt, sofern die Arbeiter offene Arbeitserlaubnisse und das Recht auf Arbeitgeberwechsel erhalten.
Der Güterverkehr macht 35 % des kanadischen Handelswerts aus, und der chronische Fahrermangel bereitet Exporteuren und Einzelhändlern seit langem Sorgen. Die Bundesregierung reagierte, indem sie den Beruf in gezielte Express-Entry-Auslosungen aufnahm und eine sektorspezifische LMIA-Bearbeitung ermöglichte. Kritiker bemängeln jedoch, dass diese kurzfristige Lösung zu einer Abhängigkeit geführt hat: Ausländische Fahrer machen inzwischen schätzungsweise 14 % der Fernfahrer-Belegschaft landesweit aus, in einigen Prärieprovinzen liegt der Anteil sogar über 25 %.
Der Bericht weist zudem auf Compliance-Probleme hin. Teamsters-Ermittler dokumentierten Fälle von 5.000-Dollar-Rekrutierungsgebühren, unbezahlten Überstunden und Fahrern, die in ihren Lastwagen schlafen mussten, weil die vom Arbeitgeber bereitgestellten Unterkünfte die Inspektionen nicht bestanden. Da Arbeitserlaubnisse an den Arbeitgeber gebunden sind, zögern viele Migranten, Beschwerden einzureichen, aus Angst vor Kündigung und Abschiebung.
Für Fuhrparkbetreiber deuten die Ergebnisse auf eine strengere Kontrolle hin. Der Regulierungsplan Ottawas für 2026-2028 sieht bereits vor, bei wiederholten Verstößen gegen das TFWP die Lizenz zu suspendieren und Compliance-Audits verpflichtend zu veröffentlichen. Verlängerte Durchsetzungsmaßnahmen könnten zu Fahrermangel führen, weshalb Verlader sich darauf einstellen sollten.
Branchenverbände warnen, dass ohne ausländische Arbeitskräfte die Frachtraten stark steigen und Lieferketten leiden würden. Sie fordern die Regierung auf, die Anerkennung ausländischer Führerscheine zu beschleunigen und das Einwanderungsprogramm „Rural Renewal“ auszuweiten, damit Migranten schneller eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten – eine Lösung, die auch die Gewerkschaft unterstützt, sofern die Arbeiter offene Arbeitserlaubnisse und das Recht auf Arbeitgeberwechsel erhalten.
Quelle: TruckNews.com
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