
Für ausländische Fachkräfte und ihre Arbeitgeber war die offene Arbeitserlaubnis (Open Work Permit, OWP) lange Zeit das Schweizer Taschenmesser des kanadischen Systems für temporäre Migration – sie ermöglichte es Inhabern, für nahezu jeden Arbeitgeber zu arbeiten, ohne zuvor eine Arbeitsmarktprüfung (Labour Market Impact Assessment, LMIA) zu benötigen. Doch die aufeinanderfolgenden Regeländerungen in den Jahren 2024 und 2025 haben die Anspruchsvoraussetzungen drastisch eingeschränkt. Am 18. Mai 2026 veröffentlichte die Migrationsberatung Go Far Global die erste umfassende Analyse des aktuellen Stands – ein unverzichtbares Dokument für Personalabteilungen, die kanadische Auslandseinsätze betreuen.
Das Briefing bestätigt, dass Ehepartner von temporären ausländischen Arbeitskräften nun nur noch dann Anspruch haben, wenn der Hauptarbeitnehmer in einer National Occupational Classification (NOC) TEER 0- oder 1-Position tätig ist oder in einer kurzen Liste priorisierter TEER 2/3-Berufe aus den Bereichen Gesundheitswesen, Bau, Rohstoffe und MINT. Ehepartner von weniger qualifizierten Arbeitskräften sowie die meisten internationalen Studierenden auf College-Niveau wurden bereits im Januar 2025 ausgeschlossen. Für Mobility-Manager bedeutet das, dass die Versetzung eines Mitarbeiters auf Facharbeiter- oder Vorgesetztenebene nicht mehr automatisch eine Arbeitserlaubnis für den Partner garantiert.
Post-Graduation Work Permits (PGWPs) bleiben die größte OWP-Kategorie, doch seit November 2024 müssen Antragsteller Mindestsprachkenntnisse nachweisen (CLB 7 für Universitätsabsolventen, CLB 5 für College-Absolventen) und bestimmte Studienfachkriterien erfüllen, wenn sie aus nicht-akademischen Programmen kommen. Wichtig ist auch, dass Absolventen ihre Anträge nicht mehr an der Landgrenze stellen können; alle Anträge müssen online vor Ablauf der Studienerlaubnis eingereicht werden – ein Ende des sogenannten „Flag-Poling“, das bei schnell wachsenden Tech-Unternehmen beliebt war.
Bridging Open Work Permits (BOWPs) bieten weiterhin eine Absicherung für Beschäftigte, die auf eine Entscheidung über die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung warten, doch Berater warnen für 2026 mit Bearbeitungszeiten von vier bis sechs Monaten. Weitere Kategorien sind OWPs für besonders schutzbedürftige Arbeitnehmer, humanitäre Erlaubnisse und Working-Holiday-Visa im Rahmen von International Experience Canada – alle mit engen Anspruchsvoraussetzungen und begrenzten Kontingenten.
Der Bericht von Go Far Global empfiehlt Arbeitgebern, frühzeitig die Anspruchsvoraussetzungen zu prüfen, Verzögerungen bei der Einstellung von Ehepartnern einzuplanen und, wo möglich, dauerhafte Aufenthaltswege wie Express Entry-Kategorien für MINT-Fachkräfte zu priorisieren. Da Ottawa für später in diesem Jahr weitere Programm-Anpassungen ankündigt, sollten Mobility-Teams davon ausgehen, dass offene Arbeitserlaubnisse künftig eher die Ausnahme als die Regel sein werden.
Das Briefing bestätigt, dass Ehepartner von temporären ausländischen Arbeitskräften nun nur noch dann Anspruch haben, wenn der Hauptarbeitnehmer in einer National Occupational Classification (NOC) TEER 0- oder 1-Position tätig ist oder in einer kurzen Liste priorisierter TEER 2/3-Berufe aus den Bereichen Gesundheitswesen, Bau, Rohstoffe und MINT. Ehepartner von weniger qualifizierten Arbeitskräften sowie die meisten internationalen Studierenden auf College-Niveau wurden bereits im Januar 2025 ausgeschlossen. Für Mobility-Manager bedeutet das, dass die Versetzung eines Mitarbeiters auf Facharbeiter- oder Vorgesetztenebene nicht mehr automatisch eine Arbeitserlaubnis für den Partner garantiert.
Post-Graduation Work Permits (PGWPs) bleiben die größte OWP-Kategorie, doch seit November 2024 müssen Antragsteller Mindestsprachkenntnisse nachweisen (CLB 7 für Universitätsabsolventen, CLB 5 für College-Absolventen) und bestimmte Studienfachkriterien erfüllen, wenn sie aus nicht-akademischen Programmen kommen. Wichtig ist auch, dass Absolventen ihre Anträge nicht mehr an der Landgrenze stellen können; alle Anträge müssen online vor Ablauf der Studienerlaubnis eingereicht werden – ein Ende des sogenannten „Flag-Poling“, das bei schnell wachsenden Tech-Unternehmen beliebt war.
Bridging Open Work Permits (BOWPs) bieten weiterhin eine Absicherung für Beschäftigte, die auf eine Entscheidung über die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung warten, doch Berater warnen für 2026 mit Bearbeitungszeiten von vier bis sechs Monaten. Weitere Kategorien sind OWPs für besonders schutzbedürftige Arbeitnehmer, humanitäre Erlaubnisse und Working-Holiday-Visa im Rahmen von International Experience Canada – alle mit engen Anspruchsvoraussetzungen und begrenzten Kontingenten.
Der Bericht von Go Far Global empfiehlt Arbeitgebern, frühzeitig die Anspruchsvoraussetzungen zu prüfen, Verzögerungen bei der Einstellung von Ehepartnern einzuplanen und, wo möglich, dauerhafte Aufenthaltswege wie Express Entry-Kategorien für MINT-Fachkräfte zu priorisieren. Da Ottawa für später in diesem Jahr weitere Programm-Anpassungen ankündigt, sollten Mobility-Teams davon ausgehen, dass offene Arbeitserlaubnisse künftig eher die Ausnahme als die Regel sein werden.
Quelle: Go Far Global
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