
Beim 36. französisch-italienischen Gipfeltreffen am 25. und 26. Juni in Antibes unterzeichneten der französische Verkehrsminister Philippe Tabarot und sein italienischer Amtskollege eine gemeinsame Erklärung, die die Eisenbahnverbindung Marseille–Nizza–Genua zum „prioritären grenzüberschreitenden Projekt“ für den nächsten EU-Haushalt des Connecting Europe Facility 2028–2034 erklärt. Ziel ist es, Milliarden an Fördermitteln für die Ligne Nouvelle Provence-Côte d’Azur (LNPCA) und die damit verbundenen Modernisierungen des rollenden Materials zu sichern. Für Arbeitgeber bedeutet das vor allem verkürzte Tür-zu-Tür-Reisezeiten: Die LNPCA wird die Taktfrequenzen in Marseille, Toulon und Nizza um 66 % erhöhen und nach Elektrifizierung des Küstenabschnitts stündliche Hochgeschwindigkeitsverbindungen nach Genua schaffen.
Die Erklärung sieht zudem die Wiederaufnahme der alpinen Rollenden Autobahn zwischen Aiton (FR) und Orbassano (IT) vor, die Logistikunternehmen eine umweltfreundlichere Alternative für jährlich 25.000 Lkw bietet, die derzeit den Mont-Blanc-Tunnel passieren. Parallel dazu bestätigten die Minister die Ausschreibung für die Renovierung des historischen Straßentunnels von Tende im Sommer – eine wichtige Verkehrsader für Pendler im Roya-Tal – und bekräftigten ihre gemeinsame Unterstützung für den Lyon–Turin-Basistunnel, von dem bereits 50 km vorgetrieben wurden.
Die Ergebnisse des Gipfels bedeuten, dass Mobilitätsmanager ab 2030 mit widerstandsfähigeren Optionen für innerbetriebliche Reisen und Güterverkehr rechnen können. Personalabteilungen, die Mitarbeiter an die Côte d’Azur oder nach Ligurien versetzen, sollten eine Zukunft einplanen, in der die Bahn Kurzstreckenflüge im stark frequentierten Dreieck Marseille–Nizza–Genua übertrifft. Die französischen Regionalbehörden rechnen damit, dass die ersten Bauabschnitte der LNPCA Anfang 2028 beginnen und ab 2033 schrittweise in Betrieb genommen werden.
Die Erklärung sieht zudem die Wiederaufnahme der alpinen Rollenden Autobahn zwischen Aiton (FR) und Orbassano (IT) vor, die Logistikunternehmen eine umweltfreundlichere Alternative für jährlich 25.000 Lkw bietet, die derzeit den Mont-Blanc-Tunnel passieren. Parallel dazu bestätigten die Minister die Ausschreibung für die Renovierung des historischen Straßentunnels von Tende im Sommer – eine wichtige Verkehrsader für Pendler im Roya-Tal – und bekräftigten ihre gemeinsame Unterstützung für den Lyon–Turin-Basistunnel, von dem bereits 50 km vorgetrieben wurden.
Die Ergebnisse des Gipfels bedeuten, dass Mobilitätsmanager ab 2030 mit widerstandsfähigeren Optionen für innerbetriebliche Reisen und Güterverkehr rechnen können. Personalabteilungen, die Mitarbeiter an die Côte d’Azur oder nach Ligurien versetzen, sollten eine Zukunft einplanen, in der die Bahn Kurzstreckenflüge im stark frequentierten Dreieck Marseille–Nizza–Genua übertrifft. Die französischen Regionalbehörden rechnen damit, dass die ersten Bauabschnitte der LNPCA Anfang 2028 beginnen und ab 2033 schrittweise in Betrieb genommen werden.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Frankreich.Mehr von Frankreich
Alle anzeigen
RER D stellt Notfallplan bei Hitzewellen vor: langsamere Fahrpläne, Wasser an Bord und Echtzeit-Überwachung der Schienentemperatur
Schengen bereitet sich auf Sicherheitsreform 2026 vor: Frankreich bestätigt KI-gestützte Risikobewertung bei Einführung von ETIAS